Spielberichte

„Das erste Tor war ausschlaggebend“ – Alberndorf macht mit 2:0 den Meistertitel fix

Union Alberndorf
Unterweißenbach

In der 2. Klasse Nord-Mitte setzte sich Union Alberndorf zu Hause mit 2:0 gegen Union Unterweißenbach durch und fixierte damit den Meistertitel. Die Hausherren stellten bereits vor der Pause auf 2:0, danach brachten sie den Vorsprung reif über die Zeit. Co-Trainer Simon Schimpl sprach von einer geschlossenen Leistung und hob das frühe Führungstor als Knackpunkt hervor. Auch der Unparteiische passte aus seiner Sicht: Er ließ hart, aber fair spielen, so blieb der Spielfluss gut und der Tabellenführer durfte jubeln. Der Titel war der große Lohn für eine Saison mit viel Willen.

Torwart wartet auf Eckball

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Hektischer Beginn, dann der Dosenöffner und Schinagl stellt vor der Pause auf 2:0

Die Partie startete mit viel Tempo und einigen nickligen Duellen. „In den ersten zehn Minuten war es sehr hektisch“, blickte Co-Trainer Simon Schimpl zurück. Dann zogen die Hausherren das Spiel an, suchten früh die Tiefe und setzten die Gäste-Abwehr unter Druck. Schimpl erinnerte sich sogar an einen ganz frühen Warnschuss: „Ich glaube, in der vierten, fünften Minute hatten wir einen Lattentreffer.“ Der tatsächliche Dosenöffner fiel in Minute 20 – wenn auch glücklich: Ein unglückliches Eigentor von Nico Windischhofer ließ Alberndorf 1:0 in Front gehen. „Mit dem ersten Tor haben wir das Ruder herumgerissen, danach haben wir das Spiel kontrolliert und uns Chance um Chance erspielt“, so Schimpl. Die Folge der Überlegenheit war noch vor der Pause das 2:0: Michael Schinagl traf in der 43. Minute und verschaffte seiner Mannschaft ein beruhigendes Polster für den zweiten Durchgang.

„Zusammenhalt und Wille“ – Schimpl erklärt, warum Alberndorf Meister ist

Nach dem Seitenwechsel blieb Alberndorf abgeklärt und hielt die Partie in den gewünschten Bahnen. Der Co-Trainer wollte die Leistung nicht auf einzelne Akteure reduzieren: „Die gesamte Mannschaftsleistung von der Abwehr bis nach vorne war entscheidend.“ Für Schimpl lagen die Schlüssel klar auf der Hand: „Der Zusammenhalt war unsere größte Stärke. Der Wille – das Wollen – war da, und wir wollten endlich den Meistertitel.“ Er fand deutliche Worte zum großen Ziel, das nun erreicht ist: „Die Mannschaft hat sich den Meistertitel erarbeitet und verdient. Erfolg ist kein Glück – so haben wir das nach Hause gebracht.“ Auf mögliche Schönheitsfehler angesprochen, blieb er beim Feiern: „Das würde ich jetzt außen vor lassen. Wir haben eine coole Saison gespielt, noch ein Spiel vor der Brust, da wollen wir auch die drei Punkte mitnehmen. Dann lassen wir alles sacken.“

Respekt für Unterweißenbach, Lob für den Unparteiischen und ein klarer Blick nach vorne

Auch die Gäste verdienten sich in den Augen des Meisters Anerkennung. „Der Gegner war mutig und wollte sich über die ganze Spielzeit mit uns messen – im Großen und Ganzen war es ein faires Spiel“, sagte Schimpl. Ein Extra-Lob ging an das Gespann: „Der Schiedsrichter hat hart spielen lassen, aber richtig fair. Dadurch war der Spielfluss immer gut.“ Sportlich ist die Messe gelesen: Mit 60 Punkten nach 25 Runden liegt Alberndorf uneinholbar vor Reichenthal (52 Zähler bei einem Spiel weniger) und krönt eine starke Saison. Am letzten Spieltag soll die Saison schnörkellos zu Ende gebracht werden – mit demselben Ansatz, der auch gegen Unterweißenbach zum Erfolg führte: frühe Entschlossenheit, mannschaftliche Geschlossenheit und der klare Wille, jede Minute zu gewinnen. Oder, wie es Schimpl zum Schluss grinsend zusammenfasste: „Meister samma.“

2. Klasse Nord-Mitte: Alberndorf : Unterweißenbach - 2:0 (2:0)

  • 43
    Michael Schinagl 2:0
  • 20
    Eigentor durch Nico Windischhofer 1:0