In der 2. Klasse Nord-Mitte hat die Union Arbing am Samstagnachmittag bei der SPG Pierbach/Rechberg mit 6:2 gewonnen und damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Trainer Stefan Brunner sprach nach einer anfangs offenen Partie von einem verdienten Erfolg, weil seine Mannschaft nach dem ersten Treffer immer mehr Kontrolle bekam, nach der Pause konsequent nachlegte und sich am Ende auch in dieser Höhe belohnte.

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Stefan Brunner beschrieb den Beginn als offen, sah Union Arbing aber schon in dieser Phase mit den besseren Möglichkeiten. "Anfangs war es ein offenes Spiel. Wir hatten die besseren Möglichkeiten und mehr Chancen", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Den ersten klaren Ausschlag brachte dann der Treffer von Torwart Tobias Lindner in der 12. Minute. Brunner bezeichnete dieses 1:0 ausdrücklich als Schlüssel für den weiteren Verlauf und sagte: "Das 1:0 war der Türöffner. Danach ist es ein bisschen einfacher gegangen." Als Karl Fürholzer in der 27. Minute mit einem wuchrigen Schuss auf 2:0 stellte, bekam das Auswärtsspiel für Union Arbing endgültig eine klare Richtung. "Mit dem 2:0 ist es uns wesentlich besser gelungen, Ruhe ins Spiel zu bringen", meinte Brunner. Ganz einfach sei es auf diesem Platz trotzdem nicht gewesen. "Es war sehr schwierig auf dem Platz. Das Gras war sehr hoch", sagte er. Trotzdem habe seine Mannschaft den Plan nicht verlassen: "Wir haben von Anfang an unseren Plan durchgezogen, den Ball laufen lassen und versucht, schnell zu spielen."
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Union Arbing am Drücker und baute den Vorsprung weiter aus. In der 60. Minute erhöhte Johannes Steinkellner auf 3:0, zehn Minuten später machte Nikolas Huber das 4:0. Für Brunner war gerade diese Phase wichtig, weil seine Mannschaft den Gegner nicht zurückkommen ließ, sondern die Intensität hoch hielt. "Nach der Pause haben wir versucht, die Intensität hochzuhalten", erklärte er. Was ihm dabei besonders gefiel, war die Arbeit gegen den Ball. "Wir waren sehr präsent in den Zweikämpfen, haben hoch gepresst, Zweikämpfe gewonnen und dann auch die Tore gemacht", sagte der Trainer. Erst nach dem 4:0 ließ Union Arbing laut Brunner etwas nach. Lukas Wanik verkürzte in der 72. Minute auf 1:4, doch Thomas Schützenhofer stellte in der 75. Minute mit dem 5:1 den alten Abstand wieder her. Dass Jakob Gaisberger nur eine Minute später auf 2:5 stellte, änderte nichts mehr am Spielbild. Rafael Walch setzte in der 80. Minute den Schlusspunkt zum 6:2. Brunner sprach deshalb auch von einem Ergebnis, das "in dieser Höhe in Ordnung" gehe, und meinte sogar, dass noch mehr Tore möglich gewesen wären.
Brunner ordnete den klaren Auswärtssieg nicht nur über die Anzahl der Tore ein, sondern auch über die Art, wie seine Mannschaft das Spiel kontrollierte. "Wir hatten das Spiel eigentlich zu jeder Zeit im Griff", sagte er und verwies darauf, dass die SPG Pierbach/Rechberg zwar mit langen Bällen, hohem Pressing und Angriffen über die Flügel etwas versuchte, die Union Arbing darauf aber gut eingestellt war. "Grundsätzlich hat die SPG eine solide Leistung gezeigt", sagte Brunner, fügte aber an, dass seine Mannschaft vieles gut unterbunden habe. Auch rund um die Spielleitung gab es aus seiner Sicht nichts zu beanstanden. "Schiedsrichter Imsirovic hat die Partie zu jeder Zeit im Griff gehabt. Es war eine sehr faire Partie", sagte der Trainer. Besonders freute ihn, dass sich die sechs Treffer auf sechs verschiedene Spieler verteilten. Mit Tobias Lindner, Karl Fürholzer, Johannes Steinkellner, Nikolas Huber, Thomas Schützenhofer und Rafael Walch trugen sich sechs Akteure in die Torschützenliste ein. "Das passiert auch nicht jeden Tag", meinte Brunner. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist der Start gelungen, zugleich machte er klar, dass die nächste Aufgabe noch einmal ein anderer Prüfstein wird. Gegen Gutau, ebenfalls mit zwei Siegen gestartet, erwartet er "einen ganz anderen Gradmesser", kündigte aber an: "Wir werden wieder hart arbeiten und freuen uns auf die Partie."