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„Der Wille war stärker“ – Union Bad Kreuzen ringt Unterweißenbach spät mit 2:1 nieder

Union Bad Kreuzen
Unterweißenbach

In der 2. Klasse Nord-Mitte hat sich die Union Bad Kreuzen gegen die Union Unterweißenbach mit 2:1 durchgesetzt. Trainer Marcel Hirnschrott sah zwar keinen makellosen Auftritt seiner Mannschaft, aber einen, der am Ende über den Willen und etwas Glück entschieden wurde. Nach frühem Vorsprung, dem Ausgleich noch vor der Pause und einer offenen zweiten Hälfte fiel der Siegtreffer erst in Minute 90 – und genau darin sah der Coach den entscheidenden Unterschied.

Torwart in grüner Dress beim Abstoß

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Frühe Führung, dann der Ausgleich

Union Bad Kreuzen hatte den besseren Start und lag schon in der 3. Minute vorne, als Lukas Fröschl das 1:0 erzielte. Genau das meinte Marcel Hirnschrott auch, als er sagte: „Im Großen und Ganzen sind wir relativ gut ins Spiel gekommen, auch durch das 1:0.“ Lange konnte der Trainer diesen Vorteil aber nicht als Ruhepol verbuchen. Vor dem 1:1 durch Tobias Lehner in der 36. Minute ärgerten ihn vor allem die eigenen Fehler. „Durch Individualfehler ist Unterweißenbach dann zum Ausgleich gekommen“, sagte Hirnschrott. Bis zur Pause stand es 1:1, und der Bad-Kreuzen-Coach sprach offen an, dass Union Unterweißenbach in dieser Phase sogar die besseren Chancen hatte. Damit war schon früh klar, dass es für die Gastgeber kein geradliniger Nachmittag werden würde.

Die Entscheidung fällt ganz spät

Gerade deshalb bekam das, was nach der Pause folgte, aus Sicht der Gastgeber besonderes Gewicht. Hirnschrott reduzierte den Knackpunkt nach dem Schlusspfiff zunächst auf ein einziges Wort: „Der Wille der gesamten Mannschaft.“ Er blieb bei dieser Erklärung auch dann, als er den Unterschied zwischen beiden Teams ausführlicher beschrieb. „Unterweißenbach hatte die besseren Chancen, aber mit etwas Glück und dem Willen haben wir den Sieg erzwungen“, sagte der Trainer. Dabei verwies er auch darauf, dass Union Bad Kreuzen schon kurz vor dem Ende die Entscheidung auf dem Fuß hatte. „Vor dem 2:1 hatten wir noch einen Hochkaräter, da hätten wir es vielleicht schon um die 85. Minute entscheiden können.“ Als der Treffer dann doch noch fiel, lief die Aktion laut Hirnschrott über eine gute Balleroberung, danach über die rechte Seite durch Felix Aigner und mit einem Pass in die Mitte. Manuel Buchberger fackelte nicht lange und machte in Minute 90 das 2:1.

Drei Punkte, aber kein Grund zum Zurücklehnen

Der Trainer hatte nach dem Sieg deshalb auch keinen Grund, etwas schönzureden. „Im Großen und Ganzen sehen wir in allen Bereichen noch Luft nach oben“, sagte Hirnschrott und machte damit klar, dass die drei Punkte für ihn eher eine Belohnung für Einsatz und Beharrlichkeit waren als der Beweis für einen schon runden Auftritt. Dass die Union Unterweißenbach bis zum Schluss gefährlich blieb, passte zu dieser Einschätzung. Der Coach lobte die Gäste ausdrücklich für ihre Offensive und sagte, sie hatten „ziemliche Qualität im vorderen Drittel“. Auch mit der Leistung von Schiedsrichter Omar hatte er kein Problem: „Sie war solide, alles in Ordnung.“ Für die Union Bad Kreuzen bleibt damit ein Heimsieg, der spät zustande kam und gut für die Jungs ist, aber hart erarbeitet war. „Von Woche zu Woche werden wir weiterschauen und im Training weiter hart arbeiten“, sagte Hirnschrott.

2. Klasse Nord-Mitte: Bad Kreuzen : Unterweißenbach - 2:1 (1:1)

  • 90
    Manuel Buchberger 2:1
  • 36
    Tobias Lehner 1:1
  • 3
    Lukas Fröschl 1:0