In der 2. Klasse Nord-Mitte hat die Union Pabneukirchen gegen die Union Neumarkt/M. klar mit 6:1 gewonnen und schon vor der Pause die Weichen gestellt. Trainer Christian Schachenhofer brachte den Freitagabend nach dem Schlusspfiff auf einen einfachen Nenner: "Das Spiel war nach der ersten Viertelstunde entschieden." Genau so hatte sich die Partie mit drei frühen Treffern auch entwickelt.

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Die Gastgeber legten von Beginn an den Grundstein für den klaren Heimsieg. Hannes Riegler brachte Pabneukirchen in der 8. Minute mit 1:0 in Führung, danach legte Manuel Gruber mit seinen Treffern in der 13. und 16. Minute rasch zum 3:0 nach. Für Schachenhofer war genau diese Phase der klare Knackpunkt. "Die entscheidende Viertelstunde war unsere Effektivität. Wir haben zwei Tore gut herausgespielt, und eines war ein Geschenk nach einem Einwurf des Gegners, das unser Stürmer eiskalt ausgenutzt hat", sagte der Trainer. Neumarkt hatte nach seiner Einschätzung danach eine kurze Phase, in der Pabneukirchen etwas weiter weg vom Mann stand. Wirklich zurück ins Spiel fand der Gegner aber nicht mehr. Stattdessen erhöhte wieder Gruber in Minute 44 auf 4:0, ehe mit einem Eigentor von Juri Schmitzberger in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auch noch das 5:0 fiel.
Schachenhofer machte nach dem Spiel vor allem das einfache, aber wirksame Muster seiner Mannschaft verantwortlich. "Ausschlaggebend waren die Ballgewinne im Mittelfeld und das schnelle Spiel in die Spitze. Wir waren vor dem Tor eiskalt", erklärte er. Genau das spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Pabneukirchen nutzte die Möglichkeiten konsequent, und Manuel Gruber drückte dem Abend mit insgesamt vier Treffern seinen Stempel auf. Nach seinen drei Toren vor der Pause setzte er in der 80. Minute auch noch den Schlusspunkt zum 6:0. Der Trainer sprach insgesamt von einem nahezu perfekten Abend: "Es war einer der Tage, wo es relativ leicht von der Hand gegangen ist. Die Mannschaft ist als Kollektiv aufgetreten, hat die Bälle erkämpft und war effektiv. Da ist wenig zu bemängeln." Dass die zweite Hälfte laut Schachenhofer "relativ ausgeglichen" verlief, änderte nichts mehr an der Richtung des Spiels. Pabneukirchen blieb die gefährlichere Mannschaft und belohnte sich noch einmal.
Ganz wollte Schachenhofer dem Gegner den Einsatz nicht absprechen. "Die Union Neumarkt hat probiert, sich dagegenzustemmen. Der Wille war bis zum Schluss da", sagte er. Gleichzeitig hatte er aber auch den Eindruck, dass der frühe Rückstand seine Wirkung hinterließ und die Gäste nach der Anfangsphase sichtlich zu knabbern hatten. Der Treffer von Harald Pinsker in der 89. Minute zum 6:1 war deshalb nur Ergebniskosmetik. Schachenhofer nannte das Gegentor "ein bisschen ein Holpern und Gestolper", stellte aber sofort klar, dass es für den Spielverlauf keine Bedeutung hatte. Auch rundherum blieb der Abend ruhig. "Es gab keine strittige Szene. Schiedsrichter Kugler hat das sehr souverän gepfiffen", meinte der Trainer. Für seine Mannschaft bleibt unter dem Strich ein klarer Heimsieg. Oder, wie Schachenhofer es selbst zusammenfasste: "Der Unterschied war sicher die Effektivität und die Bissigkeit auf unserer Seite." Mit dem Erfolg hält die Union Pabneukirchen Neumarkt in der Tabelle hinter sich und steht nach zwölf Runden bei 19 Punkten.