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SPG Windhaag/Leopoldschlag dreht nach 1:3-Rückstand auf: „Wir haben verdient einen Punkt mitgenommen“

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SV Wimberger Sandl
SPG Windhaag/Leopoldschlag

In der 2. Klasse Nord-Mitte hat die SPG Windhaag/Leopoldschlag beim SV Wimberger Sandl nach einem 0:3-Rückstand ein 3:3-Unentschieden geholt. Trainer Manuel Hauser sah zwei Gegentore nach Standards als Hauptgrund dafür, dass seine Mannschaft lange hinterherlief. Weil die Gäste nach dem 3:1 vor der Pause dranblieben und nach dem Seitenwechsel spielerisch zulegten, stand am Ende aus ihrer Sicht dennoch ein verdienter Punkt.

Ball in Neonfarben auf Rasen vor Tornetz

Foto von Ben Hershey auf Unsplash

Sandl legt früh vor, zwei Standards werfen SPG zurück

Für die SPG begann die Partie denkbar schlecht. Schon in der 5. Minute brachte Reinhard Hartl die Gastgeber mit 1:0 in Führung, zehn Minuten später erhöhte Tomas Lestina auf 2:0. Hauser machte nach dem Schlusspfiff kein Geheimnis daraus, woran sich sein Ärger festmacht. „Der entscheidende Moment waren die zwei Standardsituationen. Da waren wir nicht konsequent und konnten den Ball nicht verteidigen“, sagte der Trainer. Auch das erste Tor sei nach einem Eckball gefallen, das 2:0 sei laut Hauser „genau dasselbe“ gewesen. Als Reinhard Hartl in der 27. Minute zum zweiten Mal traf und auf 3:1 stellte, stand Windhaag/Leopoldschlag schon früh mit dem Rücken zur Wand. Trotzdem blieb beim Gäste-Coach das Gefühl, dass seine Mannschaft in der Partie war und sich vom klaren Rückstand nicht völlig aus dem Konzept bringen ließ.


Treffer von Schinagl hält Gäste im Spiel

Noch vor der Pause fand Windhaag/Leopoldschlag aber einen Weg zurück. In der 38. Minute verkürzte Robin Schinagl auf 2:1, wobei Hauser schilderte, dass ein Weitschuss abgefälscht wurde und im Tor landete. Dieser Treffer war wichtig, weil Sandl zwar mit zwei Toren Vorsprung in die Kabine ging, die Gäste aber wieder ein Lebenszeichen gesetzt hatten. „Wir konnten den Anschlusstreffer machen und haben sehr gut gespielt“, sagte Hauser. Nach dem Seitenwechsel bekam diese Einschätzung dann auch im Ergebnis Gewicht. In der 66. Minute stellte Bastian Zuschrott auf 3:2, nur sieben Minuten später sorgte Viktor Holzweber für den Ausgleich. „Zweite Halbzeit drehte sich das Blatt. Wir spielten richtig guten Fußball und haben verdient einen Punkt mitgenommen“, sagte der Trainer, der seine Mannschaft nach dem 1:3 für die Reaktion klar lobte.

Spielerisch zufrieden, bei Standards zu wenig konsequent

Dass die SPG Windhaag/Leopoldschlag nach so einem Verlauf überhaupt noch zurückkam, erklärte Hauser vor allem mit der Leistung seiner Mannschaft am Ball und in den Duellen. „Spielerisch waren wir sehr gut. Wir waren in den Zweikämpfen da“, betonte er. Den Gegner beschrieb er als Team, das sehr tief gestanden und auf Konter gespielt habe. Umso mehr störte ihn, dass ausgerechnet die Standardsituationen den Gästen das Leben schwer machten. „Wir haben die Standards nicht konsequent genug verteidigen können. Darum konnten wir leider nicht mehr mitnehmen“, sagte Hauser. Auch die Leitung von Referee Imsirovic sprach er an, ohne das Ergebnis daran festzumachen: „Über die Schiedsrichterleistung kann man speziell in der zweiten Halbzeit diskutieren. Er hätte das eine oder andere Foul früher pfeifen und früher einmal eine Karte geben sollen.“ Unterm Strich bleibt für die SPG nach zwölf Runden ein Punkt, der nach einem 0:3-Rückstand wie ein kleiner Gewinn wirkt, auch wenn Hauser in seiner Analyse klar benannte, warum aus seiner Sicht sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

2. Klasse Nord-Mitte: SV Wimberger Sandl : Windhaag/Leopoldschlag - 3:3 (3:1)

  • 73
    Viktor Holzweber 3:3
  • 66
    Bastian Zuschrott 3:2
  • 38
    Robin Schinagl 3:1
  • 27
    Reinhard Hartl 3:0
  • 15
    Tomas Lestina 2:0
  • 5
    Reinhard Hartl 1:0