In der 2. Klasse Nord-Mitte hat sich die Union Unterweißenbach gegen die Union Kefermarkt ein 2:2-Unentschieden erarbeitet. Nach dem frühen 0:1 kämpften sich die Gastgeber zurück, drehten die Partie nach der Pause und mussten sich am Ende doch mit einem Punkt begnügen. Sektionsleiter Hubert Nötstaller sprach von einem gerechten Remis, lobte den Zusammenhalt seiner Mannschaft und nahm aus dem Heimspiel trotz verpasstem Sieg viel Positives mit.

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Für Unterweißenbach begann die Partie denkbar ungünstig. Schon in der 6. Minute brachte Jonas Rauch die Gäste mit 1:0 in Führung, und genau diesen Start hatte Hubert Nötstaller später im Kopf, als er von einem „Blitzstart von Kefermarkt“ sprach. Der frühe Rückstand war aus seiner Sicht zunächst ein echter Nackenschlag, weil man früh hinterherlaufen musste. Umso wichtiger war für ihn die Reaktion der eigenen Mannschaft. „Großes Kompliment an unsere Jungs. Sie haben sich zurückgekämpft“, sagte der Sektionsleiter. Diese Antwort kam nicht nur kämpferisch, sondern auch auf der Anzeigetafel. In der 21. Minute erzielte Lukas Berger den Ausgleich zum 1:1, und für Nötstaller war genau dieses Tor ein Schlüsselmoment, weil danach wieder Mut und Überzeugung zurückkamen.
Aus Sicht der Hausherren war das 1:1 mehr als nur der Zwischenstand. Nötstaller erklärte deutlich, wie sehr dieses Tor der Mannschaft geholfen habe: „Dann war der Mut wieder da und dann war auch die nötige Motivation wieder da.“ Unterweißenbach habe danach gut nach vorne gespielt und sich in die Partie hineingearbeitet. Auch deshalb meinte er, dass seine Mannschaft in der ersten Halbzeit „die eine oder andere Halbchance vielleicht mehr“ gehabt habe. Nach der Pause gelang dann sogar die Wende. In der 70. Minute traf Marcel Lindner zum 2:1, laut Nötstaller per Elfmeter, und für ihn war es ein klarer Strafstoß. Lange hielt die Führung aber nicht. Nur sechs Minuten später stellte erneut Jonas Rauch auf 2:2, nachdem Unterweißenbach laut seinem Sektionsleiter „durch einen individuellen Fehler“ den Ausgleich hinnehmen musste. So blieb es bei einem Spiel, das sich mehrfach drehte, am Ende aber ohne Sieger endete.
Nötstaller legte nach dem Spiel großen Wert darauf, nicht nur die Tore, sondern auch die Art des Auftritts seiner Mannschaft hervorzuheben. „Gut funktioniert hat mit Sicherheit das gesamte Kollektiv der Mannschaft. Sie hat sich wieder als Mannschaft am Platz präsentiert, und bis zum Schluss ist einer für den anderen gelaufen“, sagte er. Dieses Lob zog sich durch seine gesamte Analyse. Gleichzeitig fand er auch anerkennende Worte für die Gäste, die er als „sehr jung, dynamisch, sehr laufstark und sehr nach vorne orientiert mit Tempo“ beschrieb. Das passte auch zum Charakter der Partie, die er als „sehr fair“, aber zugleich als „sehr körperbetont“ schilderte. Einen weiteren Punkt strich er ebenfalls heraus: die Torhüter. „Ich glaube, beide Tormänner haben sich in diesem Spiel ausgezeichnet“, meinte Nötstaller und verband das gleich mit einem Kompliment an den gegnerischen Schlussmann, der seinen Anteil daran hatte, dass Unterweißenbach trotz guter Phasen nicht mehr als zwei Tore gelang.
Unter dem Strich konnte Nötstaller mit dem Ergebnis leben, auch wenn aus Sicht der Gastgeber zwischenzeitlich mehr möglich schien. „Ich glaube, es war für beide Seiten in Ordnung, das X“, sagte er und schob nach: „Am Ende des Tages ist das 2:2 sicher gerecht.“ Den Hauptgrund, warum es nicht zum Heimsieg reichte, sah er in der Chancenverwertung vor dem Tor. Dazu kam, dass die Union Kefermarkt nach dem Rückstand noch einmal zurückfand und die Union Unterweißenbach die Führung nicht über die Zeit brachte. Kritische Worte fand der Sektionsleiter auch zur Leistung von Schiedsrichter Lehmann, bei der er „sicher Luft nach oben“ sah. Gleichzeitig stellte er aber klar, dass es keine spielentscheidenden Entscheidungen gegeben habe. Für die Gastgeber überwog deshalb am Ende nicht der Ärger über zwei verlorene Punkte, sondern der positive Blick auf die Leistung: „Wir gehen gestärkt aus diesem 2:2“ – und genau so will Unterweißenbach nun auch in die kommende Runde gehen.