Spielberichte

Frühes 0:1 und starker Tormann: Ernsthofen nimmt die Punkte mit

ASKÖ Schwertberg 1b
SC Ernsthofen

In der 2. Klasse Nord-Ost feierte der SC Ernsthofen beim ASKÖ Schwertberg 1b einen hart erkämpften 0:1-Auswärtssieg. Ein frühes Eigentor von Christoph Mascherbauer brachte die Gäste in Front, danach entwickelte sich bei großer Hitze ein zähes Ringen. Trainer Tomislav Proleta sprach von einem „erwartet schwierigen Spiel“ gegen eine junge Truppe, lobte den dominanten Start seiner Elf und hob nach der Pause die entscheidende Parade seines Tormanns als Schlüsselmoment hervor.

Schiedsrichter macht eine Notiz, hinter ihm liegt der Spielball

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Dominanter Start und erzwungene Führung

Ernsthofen erwischte den besseren Beginn, suchte sofort die Tiefe und setzte Schwertberg 1b mit viel Laufarbeit unter Druck. Tomislav Proleta ordnete den Start so ein: „Wir sind sehr gut reingekommen, waren aggressiv und trotz der Hitze spritzig. Die ersten 20 Minuten haben wir klar dominiert.“ Der Lohn folgte früh: In Minute 16 fiel das 0:1 – offiziell als Eigentor von Christoph Mascherbauer gewertet. Der Trainer schilderte die Entstehung ausführlich: „Der Ball war links, wir haben schnell durchs Zentrum kombiniert und dann von der Mittellinie auf die rechte Seite in die Tiefe gespielt. Unser 16-jähriger Edin Softic war im Laufduell, der Verteidiger wollte klären und hat ihn ins eigene Tor befördert.“ Danach blieben die Gäste am Drücker, suchten das zweite Tor, mussten aber dem dünnen Kader und den Temperaturen Tribut zollen. Zur Pause stand es 0:1, und das Spiel kippte zusehends in viele Zweikämpfe und kurze Ballbesitzphasen.

Heiße zweite Halbzeit und die Szene des Spiels

Nach dem Seitenwechsel schob sich das Geschehen mehr und mehr ins Mittelfeld. Viele Aktionen blieben im Ansatz stecken, weil auf beiden Seiten die Genauigkeit fehlte. Genau in dieser Phase kam der Moment des Tages aus Ernsthofener Sicht. „In der zweiten Halbzeit hat unser Tormann einmal entscheidend die Null gehalten“, betonte Proleta. „Der Stürmer war alleine vor ihm, er hat alles reingeworfen und mit dem Fuß geblockt.“ Diese Parade war aus Trainersicht die gefährlichste Szene des Heimteams nach der Pause – und sie hielt Ernsthofen auf Siegkurs. Insgesamt blieb es ein faires Spiel ohne Aufreger. „Keine Diskussionen, sehr ruhig und fair“, fasste Proleta zusammen. Weil die Gäste hinten weiter wenig zuließen und konsequent verteidigten, reichte das frühe 0:1 am Ende, um die drei Punkte einzusacken.

Dünner Kader, großer Zusammenhalt – und der Blick auf die Derbywoche

Dass Ernsthofen in Schwertberg bestehen konnte, führt der Trainer auch auf die Mentalität in seiner Truppe zurück. „Der Zusammenhalt ist aktuell sehr gut“, sagte Proleta. „Wir haben einen sehr dünnen Kader, heute nur drei Ersatzspieler, einige Verletzte – da greifst du aus der letzten Not. Aber alle hängen sich für die Mannschaft rein.“ Spielerisch sieht er weiter Luft nach oben, arbeitet im Training vor allem an Präzision in den ersten Kontakten. Den Gegner würdigte er als lernwillige, junge Mannschaft: „Schwertberg 1b versucht seinen Plan umzusetzen, scheitert aber nach dem dritten, vierten Ball öfter an der Genauigkeit – das ist bei uns ähnlich, wir arbeiten daran.“ Der Fokus richtet sich nun auf die Derbywoche: „Wir spielen am Freitag auswärts gegen Kronstorf. Wir sind gut drauf, es wird ein cooles, spannendes Derby. Wir mobilisieren alle Kräfte und wollen die gute Rückrunde mit Punkten krönen.“

2. Klasse Nord-Ost: ASKÖ Schwertberg 1b : Ernsthofen - 0:1 (0:1)

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    Eigentor durch Christoph Mascherbauer 0:1