In der 2. Klasse Nord-Ost feierte der SV Pichler Automobile Steyregg einen klaren 7:0-Heimsieg gegen DSG Union Naarn 1b. Schon zur Pause stand es 4:0, danach spielte Steyregg konsequent weiter. Trainer Thomas Steindl hob die Sicherheit am Ball und den Mut zum Kurzpass hervor – trotz sehr schwieriger Platzverhältnisse. Jonas Krennmayr schnürte einen Dreierpack, dazu trafen Diamant Avdiu, Felix Frühwirth und Gregor Rehberger, ehe ein spätes Eigentor den Endstand herstellte. Steindls Fazit fiel entsprechend selbstbewusst aus.

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Steyregg legte vom Ankick an los. Thomas Steindl beschrieb den Start so: "Wir waren von Anfang an da. Wir haben mit Selbstvertrauen den Ball gespielt, hatten gute Laufwege und ein gutes Positionsspiel. In den ersten Minuten hätte es schon klingeln können." Nach neun Minuten war es so weit: Diamant Avdiu stellte auf 1:0. Der Druck blieb hoch, Jonas Krennmayr legte in Minute 18 das 2:0 nach. Steyregg blieb am Drücker, kombinierte mutig und belohnte sich weiter – Felix Frühwirth erhöhte in der 25. Minute auf 3:0, nur drei Minuten später fixierte Krennmayr mit seinem zweiten Treffer das 4:0 (28.). "Mit jedem Tor kam mehr Sicherheit", sagte Steindl, dessen Team den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff hielt und bis auf einige Umschaltsituationen hinten wenig anbot.
Nach der Pause änderte sich am Bild wenig. Steindl lobte die Art und Weise ausdrücklich: "Sicherheit und Überzeugung am Ball – wir waren immer bereit, den Ball zum Nächsten zu spielen. Wir haben das Einfache genommen, und das hat sich ausgezahlt." Der Coach hob zudem das starke Umschalten hervor: "Nach Ballverlust waren wir sofort hinter dem Ball, im Gegenpressing sofort da." Auf dem nassen, schwer bespielbaren Rasen blieb Steyregg dem Plan treu. Steindl: "Trotz so viel Regen und Wasser am Platz haben wir bis zum Schluss ein Kurzpassspiel aufgezogen." Das 5:0 besorgte Gregor Rehberger in Minute 52, Krennmayr machte mit seinem dritten Treffer das halbe Dutzend voll (60.). In Minute 74 prallte ein Ball unglücklich von Dominik Kühhas ins eigene Tor – 7:0. Auch in Halbzeit zwei blieb Steyregg stabil. "Die Jungs haben eine super Arbeit gemacht", freute sich Steindl.
Bei allem Jubel blieb der Steyregger Trainer geerdet und fand klare Worte zur eigenen Messlatte: "Nach einer Führung oder nach der Halbzeit verlieren wir manchmal etwas die Spannung. Das haben wir heute weniger gemacht, aber in einigen Situationen hat man es noch gesehen. Wir müssen lernen, das konsequent durchzuziehen – mit Tempo und Stärke." Gleichzeitig zeigte er Respekt für den Gegner: "Naarn hatte viele junge Spieler, sie haben bis zum Schluss gekämpft. Ein paar Mal hatten wir auch Glück, dass kein Gegentor gefallen ist." Auch das Schiedsrichterteam bekam Anerkennung: "Das war eine gute Leistung. Es gab keine strittigen Szenen, alles sauber. Die Platzverhältnisse waren für alle schwierig."
Zum Ausblick sagte der Coach: "Am Freitag legen wir im Training den Fokus auf Regeneration. Am Sonntag zu Hause gegen Pabneukirchen – hoffentlich ein Fußballfest. Wir werfen alles in die Waagschale." Zum Schluss war ihm ein Punkt besonders wichtig: "Wir haben heute auf einem ganz schwierigen Platz ein tolles Fußballspiel gezeigt – für uns, für die Fans und auch für den Gegner. Das zeigt, was in uns steckt, und dass wir uns das öfter trauen können."