Nach dem 1:1 zwischen Union Feldkirchen an der Donau und Sportunion Kollerschlag in der 2. Klasse Nord-West zog Alexander Ringenberger ein klares Fazit: „Das Spiel war körperlich hart und sehr intensiv, aber im Großen und Ganzen fair.“ Zum Verlauf: Lukas Saxinger brachte die Kollerschläger früh mit 1:0 in Führung, Moritz Rechberger glich nach der Pause aus. Ringenbergers Tenor nach einem intensiven Duell: körperlich hart, intensiv – und dennoch überwiegend fair.

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Aus Sicht des Kollerschlag-Trainers lag das Chancenplus bei seiner Elf: „Meiner Meinung nach hatte Kollerschlag vier richtig gute Torchancen, Feldkirchen zwei.“ Beim Ballbesitz zeichnete Ringenberger ein Spiel in Phasen: In den ersten 25 Minuten sah er Kollerschlag „klar die bessere Mannschaft“ mit mehr Ballbesitz, zwischen Minute 30 und 45 übernahm Feldkirchen das Kommando. Nach der Pause starteten die Kollerschläger erneut mit einem Übergewicht, insgesamt aber, so Ringenberger, „hatte Feldkirchen ein bisschen mehr Ballbesitz als Kollerschlag.“
Zum Charakter des Spiels fand Ringenberger deutliche Worte: „Das Spiel war körperlich hart und sehr intensiv, aber im Großen und Ganzen fair.“ Standards spielten diesmal keine Hauptrolle. „Es gab keine Auffälligkeiten bei Ecken und Freistößen“, hielt er fest. Den Vergleich zum Herbst lieferte er gleich mit: „Im Hinspiel hatte Feldkirchen, glaube ich, drei Standardtore, aber bei diesem Spiel gab es keine besonderen Auffälligkeiten.“
Ganz ohne Diskussionsstoff blieb es nicht. „Meiner Meinung nach wurden ein paar Fouls gepfiffen, die nicht ganz korrekt waren. Und für Kollerschlag wurde ein Abseitstor aberkannt, wo ich nicht zu hundert Prozent sicher bin, ob das wirklich eindeutig Abseits war.“ In der Kabine blieb alles beim Alten: „Taktisch haben wir in der Halbzeit nichts umgestellt, die Formation ist gleich geblieben.“ Den Blick richtet Ringenberger bereits nach vorne: „Nächstes Spiel spielen wir gegen Sankt Veit, den Tabellenführer. Das wird sicher intensiv und interessant – und wir werden uns so einstellen, dass wir konkurrenzfähig sind.“