Spielberichte

„Vorne sehr effizient“: SV Urfahr dreht frühes 0:1 und gewinnt 6:3

SV Urfahr
Schenkenfelden/Leonfelden 1c

In der 2. Klasse Nord-West hat die SV Urfahr 1912 am Samstagnachmittag einen torreichen 6:3-Sieg gegen die SPG Intersport Pötscher Schenkenfelden/Bad Leonfelden 1c gefeiert. Nach dem frühen Rückstand drehte Urfahr die Partie noch vor der Pause auf 4:1 und legte nach. Co-Trainer Mahir Hamzakadic sah den Hauptgrund klar vorne: „Wir waren sehr effizient und haben unsere Chancen sauber verwertet.“

Torwart in türkisem Trikot

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Früher Dämpfer, dann dreht Urfahr auf

Der Nachmittag begann für die Gastgeber alles andere als ideal, denn schon in der 2. Minute brachte Jan Sedlacek die Gäste mit 1:0 in Führung. Urfahr brauchte danach aber nicht lange, um das Spiel in die eigene Richtung zu ziehen. Marlon Aschauer glich in der 19. Minute aus und legte nur drei Minuten später das 2:1 nach. Damit war die Partie gekippt, und die Heimelf blieb dran. Fabian Hubich erhöhte in der 33. Minute auf 3:1, ehe Victor Segura in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 4:1 folgen ließ. Direkt nach der Pause machte Aschauer mit seinem dritten Treffer zum 5:1 weiter. Erst danach kam Schenkenfelden/Leonfelden 1c noch einmal heran: Adrian Tafallari verkürzte in der 66. und in der 78. Minute auf 5:3. Den letzten Treffer setzte aber wieder Urfahr, als Mert Cat in der 95. Minute den 6:3-Endstand herstellte. Hamzakadic brachte den Verlauf so auf den Punkt: „Wir haben das Spiel bis zur 70. Minute dominiert. Da war es in unserer Hand: Ballbesitz, Chancen und auch die Chancenverwertung.“

Aschauer trifft zur richtigen Zeit, Kollektiv liefert mit

Dass Marlon Aschauer mit drei Treffern im Mittelpunkt stand, wollte der Co-Trainer gar nicht kleinreden. Im Gegenteil: Für ihn waren diese Tore ein ganz wesentlicher Teil des Spiels, weil sie genau in jener Phase fielen, in der Urfahr den frühen Rückstand endgültig wegarbeitete. „Entscheidend waren auf jeden Fall die Tore von Marlon Aschauer. Die sind zum richtigen Moment gekommen und natürlich auch für die Mannschaft eine große Motivation, wenn unser bester Offensivspieler trifft“, sagte Hamzakadic. Gleichzeitig schob er aber sofort nach, dass der Auftritt nicht nur an einem Namen festzumachen sei. Aus seiner Sicht passte die Abstimmung im ganzen Team, und gerade das war für ihn die Basis dafür, dass Urfahr zu so vielen Treffern kam. „Jeder hat gewusst, wo er spielen muss und wie er spielen muss“, erklärte er. Dazu kam für ihn, dass die Mannschaft ihre Angriffe nicht nur sauber zu Ende spielte, sondern sich die Möglichkeiten gemeinsam erarbeitete. „Der wichtigste Punkt war, dass wir vorne sehr effizient waren. Unsere Offensivspieler haben die Chancen verwertet, aber die Chancen sind im Aufbau mit allen anderen Spielern herausgespielt worden.“

Gegner bleibt dran, Urfahr nimmt Selbstvertrauen mit

Auch wenn das Ergebnis am Ende klar für die Heimelf sprach, hob Hamzakadic hervor, dass Schenkenfelden/Leonfelden 1c nach dem 1:4 zur Pause nicht auseinanderfiel. Die Gäste spielten weiter nach vorne und kamen durch die beiden Tore von Adrian Tafallari noch einmal näher heran. Gerade das machte den Auftritt des Gegners für ihn erwähnenswert. „Der Gegner hat fertig gespielt und weiter versucht, Tore zu schießen. Das war beeindruckend, dass sie nach dem 4:1-Rückstand zur Pause rausgegangen sind und weiter Fußball spielen wollten“, sagte er. Zufrieden war er außerdem mit dem Gesamtbild bei der SV Urfahr, weil nicht alles ideal gewesen sei. „Wir sind sehr stolz auf den kompletten Kader, weil wir ein paar Ausfälle haben und nicht alle topfit waren. Trotzdem hat jeder seine beste Leistung gezeigt“, meinte der Co-Trainer. Selbst für den Unparteiischen hatte er ein klares Lob übrig: „Schiedsrichter Kloimstein hat das Spiel komplett unter Kontrolle gehabt. Ich würde sogar sagen, das war aus unserer Sicht bisher der Beste in dieser Saison.“ Mit dem 6:3 hält Urfahr nach vier Runden bei sechs Punkten und nimmt aus einem offensiv starken Samstagnachmittag vor allem eines mit: das Gefühl, dass diese Mannschaft dann schwer zu stoppen ist, wenn sie ihren Fußball auf den Platz bringt.

2. Klasse Nord-West: SV Urfahr : Schenkenf./Leonf. 1c - 6:3 (4:1)

  • 95
    Mert Ahmet Cat 6:3
  • 78
    Adrian Tafallari 5:3
  • 66
    Adrian Tafallari 5:2
  • 50
    Marlon Aschauer 5:1
  • 47
    Victor Benito Segura 4:1
  • 33
    Fabian Hubich 3:1
  • 22
    Marlon Aschauer 2:1
  • 19
    Marlon Aschauer 1:1
  • 2
    Jan Sedlá?ek 0:1