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„Am Ende schmerzt die Chance zum 2:1“ – Eidenberg/Geng nimmt beim Spitzenreiter trotzdem einen Punkt mit

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TSV Ottensheim
Eidenberg/Geng

In der 2. Klasse Nord-West hat sich die Union Eidenberg/Geng beim TSV Ottensheim ein 1:1 erarbeitet. Trainer Daniel Matischek sprach danach von einem eher highlightarmen Spiel, in dem Ottensheim zwar viel Ballbesitz hatte, seine Mannschaft aber die besseren Torchancen vorfand. Gerade deshalb blieb nach dem Schlusspfiff beides hängen: Zufriedenheit über einen Punkt beim Tabellenführer und Ärger über die vergebene Möglichkeit auf das 2:1.

Die Beine mehrerer Fußballspieler in Rot-Gelb und Weiß

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Führung vor der Pause, Ausgleich gleich nach Wiederbeginn

Der Spielverlauf passte ziemlich genau zu dem Eindruck, den Matischek nach dem Abpfiff schilderte. Ottensheim hatte über weite Strecken mehr den Ball, Eidenberg/Geng hielt aber mit viel Ordnung dagegen und suchte seine Möglichkeiten vor allem dann, wenn sich Räume auftaten. In der 38. Minute brachte Max Köppl die Gäste mit 1:0 in Führung, und mit diesem Vorsprung ging es auch in die Pause. Dass die Sache damit noch lange nicht erledigt war, zeigte sich kurz nach Wiederbeginn: Schon in der 48. Minute stellte Jona Said Zucali für Ottensheim auf 1:1. Damit war die Partie rasch wieder offen, ohne dass sie laut Matischek zu einem offenen Schlagabtausch geworden wäre. Der Trainer sprach vielmehr von einem „highlightarmen Spiel mit viel Ballbesitz für Ottensheim, jedoch die besseren Torchancen am Ende für Eidenberg/Geng“, und genau aus dieser Sicht bekam das Remis seinen besonderen Beigeschmack.

Disziplin gegen den Ball und Standards als Basis

Dass Eidenberg/Geng beim Tabellenführer etwas mitnehmen konnte, führte der Trainer vor allem auf die mannschaftliche Arbeit zurück. „Die wichtigsten Szenen waren auf alle Fälle die Standardsituationen für uns beziehungsweise die Arbeit gegen den Ball“, sagte Matischek und sprach damit zwei Punkte an, die seiner Mannschaft über den gesamten Nachmittag Stabilität gaben. Wenn Ottensheim mit seinen starken Einzelspielern ins Rollen kommen wollte, musste jeder Laufweg sitzen und jeder Abstand passen. Genau das hob der Coach auch ausdrücklich hervor: „Die defensive Disziplin und die Chancenauswertung vor dem Tor“ hätten besonders gut funktioniert. Dazu kam, dass Matischek den Gegner trotz des Punktgewinns klar einordnete: Ottensheim sei „ein sehr guter Gegner mit vielen starken Individualspielern, jedoch anfällig auf Konter“. Eidenberg/Geng konnte daraus kein zweites Tor machen, blieb aber durch diese Mischung aus Ordnung und Umschalten bis zum Ende im Spiel.

Eine große Chance bleibt hängen, der Auftritt macht dennoch Mut

Gerade weil Eidenberg/Geng in der Schlussphase noch die Gelegenheit auf den Auswärtssieg hatte, war nach dem 1:1 nicht nur Erleichterung zu spüren. „Am Ende schmerzt natürlich die vergebene Chance zum 2:1, wo unser Stürmer alleine aufs Tor gelaufen ist“, sagte Matischek, und dieser Satz erklärt den Nachmittag wohl am besten. Auf der einen Seite nimmt seine Mannschaft beim Spitzenreiter einen Punkt mit, auf der anderen Seite war sogar noch mehr drinnen. Dass der Trainer trotzdem einen positiven Ton fand, lag am gesamten Auftritt. „Das nötige Quäntchen Glück“ habe am Ende gefehlt, meinte er, legte aber sofort den Fokus auf das, was seine Mannschaft selbst beeinflussen konnte. Sein abschließendes „Kompliment an die gesamte Mannschaft für Disziplin und Kampfgeist“ unterstrich, dass Eidenberg/Geng mit diesem Auftritt leben kann. Wenn die Gäste diese Geschlossenheit mitnehmen, dürfte der Punkt in Ottensheim für die nächsten Aufgaben in der 2. Klasse Nord-West einiges wert sein.

2. Klasse Nord-West: Ottensheim : Eidenberg/Geng - 1:1 (0:1)

  • 48
    Jona Said Zucali 1:1
  • 38
    Max Köppl 0:1