Derbysieg in der 2. Klasse Ost: Die SPG Weyer/Kleinreifling setzte sich daheim mit 3:1 gegen den UFC Ternberg durch. Nach frühem Rückstand glich Milan Nagy aus, zur Pause stand es 1:1. Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren deutlich zu, Nagy traf erneut, Stefan Riegler machte spät per Kopf alles klar. Co-Trainer Dragan Ivanic sprach von einer viel besseren zweiten Hälfte: Seine Mannschaft agierte aggressiver, gewann die ersten Kopfbälle und nutzte die Chancen eiskalt, während Ternberg kaum mehr gefährlich wurde.

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Ternberg erwischte Weyer/Kleinreifling kalt: Bereits nach drei Minuten stellte Paul Pörnbacher auf 0:1. Die Gastgeber brauchten etwas, um reinzufinden – das bestätigt auch Co-Trainer Dragan Ivanic: „In der ersten Halbzeit waren wir nicht so gut im Spiel, wir hatten sehr viele Fehlpässe.“ Seine Elf ließ sich davon aber nicht dauerhaft aus dem Konzept bringen. „Wir haben uns zurückgekämpft und das 1:1 geschossen“, so Ivanic zum Ausgleich durch Milan Nagy in Minute 20. Mit dem 1:1 zur Pause war das Spiel wieder offen. Gleich nach dem Seitenwechsel kippte die Partie endgültig in Richtung Heimteam: In der 48. Minute traf erneut Nagy zum 2:1 – Ivanic fasste die Entstehung so zusammen: „Dann ein Freistoßtor von Milan Nagy.“ In der Schlussphase fiel die Entscheidung, wie der Co-Trainer schilderte: „Eine Flanke von Markus Reitmann kommt rein, und Stefan Riegler macht das 3:1 mit dem Kopf.“ Nach 85 Minuten stand der 3:1-Endstand fest.
Warum das Spiel nach der Halbzeit so klar auf die Seite der Heimischen kippte, erklärte Ivanic ohne Umschweife: „Der entscheidende Moment war die zweite Halbzeit. Von hinten, von der Innenverteidigung, haben wir die ersten Kopfbälle gewonnen. Wir waren aggressiver in den Zweikämpfen.“ Diese griffigere Haltung trug die Mannschaft über weite Strecken der zweiten Hälfte. „Wir haben dann auch unsere Chancen gemacht, die wir gehabt haben“, sagte der Co-Trainer – eine einfache, aber treffende Zusammenfassung dessen, was Weyer/Kleinreifling nach der Pause besser machte. Auch der Gegner kam laut Ivanic kaum mehr zur Entfaltung: „In der zweiten Hälfte haben wir eigentlich das Spiel gemacht. Der Gegner hat nicht wirklich Chancen gehabt.“ Gleichzeitig blieb der Blick selbstkritisch: „Mehr Konzentration – so wie in der ersten Halbzeit – da ist Luft nach oben. In der zweiten Hälfte war jeder mit dem Kopf mehr da.“
Der 3:1-Erfolg war nicht nur ein verdienter Heimsieg, er war auch ein starkes Zeichen im Derby-Double. Dragan Ivanic wollte das ausdrücklich festhalten: „Ich gratuliere der Kampfmannschaft sowie auch der U23 für die sechs Punkte im Derby gegen Ternberg. Eine große Leistung wieder, so wie in den letzten Wochen, und ich hoffe auf weitere Punkte.“ Im Vordergrund stellte er damit den Derby-Erfolg. Der Blick auf die Tabelle unterstreicht den Wert des Dreiers: Weyer/Kleinreifling hält nach Runde 24 bei 25 Punkten und rangiert aktuell auf Platz zwölf, Ternberg ist mit 29 Zählern Achter. Für die SPG soll dieser Auftritt die Richtung für die verbleibenden Aufgaben vorgeben: aggressiv, aufmerksam, die ersten Kopfbälle sichern – und die Chancen so konsequent nützen wie an diesem Derbyabend.