In der 2. Klasse Ost setzte sich Union Kremsmüller Steinhaus in der 24. Runde mit 3:1 gegen die Sportunion Wolfern durch. Ein frühes Eigentor brachte die Hausherren auf Kurs, nach der Pause glich Wolfern aus, ehe ein später Doppelschlag durch Pero Bartulovic und Ajan Miftari die Partie entschied. Steinhaus-Coach Ivo Josipovic hob nach dem Schlusspfiff den entschlossenen Auftritt seiner jungen Truppe hervor und sah die Entscheidung „über zwei Konter“.

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Steinhaus erwischte einen Traumstart: Bereits in der 4. Minute lenkte Alexander Weinberger den Ball unglücklich ins eigene Tor – 1:0 für die Heimischen. Das passte zum Plan des neuen Trainers. „Wir sind im 4-3-3 hoch angelaufen, weil wir die drei Punkte brauchten. Ich bin neu hier und suche immer den Sieg“, erklärte Ivo Josipovic. Seine Mannschaft setzte das in der ersten Halbzeit sichtbar um, stand mutig, attackierte früh und hielt Wolfern weitgehend weg vom eigenen Strafraum. „In der ersten Halbzeit war das genau so: Wir waren im Anlaufen besser“, so der Coach. Bis zur Pause blieb es beim 1:0, auch weil Steinhaus in den Zweikämpfen präsent blieb und die Wege eng machte. Ein paar Abläufe seien „noch zu reparieren“, betonte Josipovic, „aber mit dem Training schaffen wir das – nur weiterarbeiten.“
Nach dem Seitenwechsel meldete sich Wolfern zurück: In der 53. Minute traf Michael Schaufler zum 1:1, und plötzlich kippte die Stimmung für zehn bis fünfzehn Minuten. „Nach dem Gegentor hatte Wolfern zehn, fünfzehn gute Minuten. Da war es kurz gefährlich, aber die Jungs haben sich wieder stabilisiert“, schilderte Josipovic. Den Treffer sah er kritisch: „Meiner Meinung nach stand der Torschütze beim 1:1 im Abseits, aber der Schiedsrichter hat seine Arbeit gemacht. Nach dem Match passt alles, ich bin zufrieden.“ Eine kurze Unterbrechung ordnete der Trainer sogar als kleinen Wendepunkt ein, weil seine Elf durchatmete und sich neu sortierte. Und dann stach Steinhaus eiskalt zu: Erst stellte Pero Bartulovic in der 79. Minute auf 2:1, nur eine Minute später erhöhte Ajan Miftari auf 3:1. „Die zwei Konter haben heute entschieden“, brachte es Josipovic auf den Punkt. Für ihn ragte einer besonders heraus: „Pero Bartulovic war für mich der Spieler des Spiels, er hat ein perfektes Match gespielt.“
In der Analyse blieb Josipovic bei einer klaren Linie. „Wir müssen an Bewegung, am richtigen Stehen und an der Kompaktheit arbeiten. Gemeinsam, kompakt, richtig bewegen – das ist unser Weg“, sagte der Trainer, der die Balance zwischen einer jungen Truppe und erfahrenen Stützen lobte. Auch der Gegner bekam Respekt: „Wolfern ist eine gute Mannschaft, mit starken Stürmern und einer robusten Mitte. Technik ist auch nicht schlecht – aber wir sind mit mehr Willen reingegangen, deshalb ist der Sieg auf unsere Seite gegangen.“ Neben den beiden Torschützen – Bartulovic und Miftari trafen im Minutentakt – betonte er die Geschlossenheit seiner Elf. In der Tabelle hält Steinhaus nun bei 23 Punkten, Wolfern bei 26 – der Anschluss ist da. „Wir stabilisieren uns Schritt für Schritt. Nur weiterarbeiten“, so Josipovic zum Schluss.