Ein intensiv geführtes Duell prägte den Nachmittag in Uttendorf: ASKÖ SV Weing Uttendorf setzte sich in der 2. Klasse Süd-West mit 2:1 gegen Union Raiffeisen Geretsberg durch. Beide Teams begegneten sich über weite Strecken auf Augenhöhe, Zweikämpfe und Eins-gegen-eins-Duelle bestimmten das Geschehen. Trainer Christian Aigner hob die Kompaktheit seiner Elf hervor: Disziplin, schnelles Umschalten und Nervenstärke standen im Fokus.
Nach Aigners Eindruck gab es relativ wenig klare Abschlüsse, weil viel vom Spiel im Mittelfeld stattfand. Eine Schrecksekunde für Uttendorf entstand nach einem Ballverlust um die 38. Minute, den Geretsberg mit einem durchgespielten Konter beinahe nutzte. Insgesamt blieben Torchancen rar – umso wichtiger waren Balleroberungen, das schnelle Spiel in die Tiefe und Präzision im letzten Pass. Uttendorf verteidigte kompakt, hielt die Abstände eng und arbeitete geschlossen gegen den Ball.
Kurz vor der Pause setzten die Hausherren den ersten Stich: Thomas Wührer brachte Uttendorf in der 40. Minute mit 1:0 in Führung. Nach dem Wechsel übernahm Geretsberg phasenweise mehr Ballbesitz, weil Uttendorf bewusst tiefer stand und auf das Umschaltspiel setzte. In dieser Phase glich Elias Handleder in der 56. Minute zum 1:1 aus.
Uttendorf blieb seinem Plan treu – kompakt bleiben, Bälle gewinnen, mit Tempo in die Tiefe. Der Lohn: Erneut Wührer traf in der 78. Minute und stellte auf 2:1, zugleich der Endstand.
Standards blieben Randnotiz: Es gab zwei, drei Freistöße für Geretsberg, ohne dass große Gefahr entstand. Aigner verteilte zudem Lob in Richtung Unparteiischer: „Ich muss dem Schiedsrichter ein Kompliment aussprechen. Er hat das Spiel souverän geleitet.“ Im offenen Spiel bereitete vor allem der schnelle Mann auf Geretsbergs linker Außenbahn Probleme, doch Uttendorf überzeugte als Kollektiv. „Ich möchte das ganze Team hervorheben – eine geschlossene, kämpferische Leistung. Wir haben ein paar Ausfälle, die wir derzeit sehr gut kompensieren.“
Für die kommenden Wochen ist die Marschroute klar: Kompaktheit beibehalten, Abstände stabil halten und das Umschaltspiel konsequent ausspielen.