Spielberichte

Moritz Huber (Trainer Geretsberg): „Das 5:2 war der Knackpunkt“

St. Peter a.H.
Geretsberg

In der 2. Klasse Süd-West feierte Union Raiffeisen Geretsberg einen klaren 6:2-Auswärtssieg bei Sportunion Raiffeisen St. Peter am Hart. Trainer Moritz Huber sprach von einer dominanten ersten Hälfte und hob das 5:2 als entscheidenden Moment hervor. Lukas Wolfersberger traf dreimal, Edin Mrkonjic doppelt, dazu netzte Elias Handleder. Für die Hausherren sorgten Marcel Gamperer und Lukas Kay Maislinger kurz für Hoffnung, doch Geretsberg antwortete prompt. Zur Pause stand es bereits 0:3.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

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Frühe Kontrolle und drei Tore vor dem Halbzeitpfiff

Geretsberg legte in St. Peter am Hart von Beginn weg los. „Wir haben ab der ersten Minute das Spiel sehr gut im Griff gehabt“, erklärte Moritz Huber danach. Diese Einschätzung deckt sich mit dem Spielverlauf: Bereits in Minute 10 stellte Edin Mrkonjic auf 0:1. Nach einer halben Stunde legte Lukas Wolfersberger nach und erhöhte auf 0:2 (30.). Kurz vor der Pause setzte Elias Handleder das nächste Ausrufezeichen und fixierte das 0:3 (40.). Huber sprach von einer klar dominierten ersten Hälfte: „Wir haben in der ersten Halbzeit klar das Spiel dominiert und auch die Tore gemacht.“ Mit dieser souveränen Führung im Rücken ging es in die Kabinen, Geretsberg hatte das Geschehen bis dahin gut kontrolliert und ließ die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen.

St. Peter kommt heran – Geretsberg antwortet eiskalt

Nach dem Seitenwechsel machte Geretsberg dort weiter, wo es aufgehört hatte. Wieder war es Lukas Wolfersberger, der in der 55. Minute zum 0:4 traf und seinen zweiten Streich setzte. Doch St. Peter gab nicht auf und kam durch Marcel Gamperer zum 1:4 (63.). Als dann Lukas Kay Maislinger in der 75. Minute auf 2:4 stellte, wurde es noch einmal lauter auf der Heimseite. Huber blieb ehrlich: „Wir haben St. Peter durch eigene Fehler zwei Tore geschenkt.“ Gerade in dieser Phase zeigte sich aber der Unterschied: „Wir haben relativ schnell nach dem 4:2 das 5:2 gemacht und dadurch verdient gewonnen.“ Nur sechs Minuten nach dem 2:4 zog Edin Mrkonjic aus rund 20 Metern ab und stellte auf 2:5 (81.) – „ein schöner Weitschuss ins Tor“, wie Huber betonte. Den Schlusspunkt setzte erneut Wolfersberger mit seinem dritten Treffer zum 2:6 (86.).

„Kopfspiel“ gegen den Letzten, Dreierpack von Wolfersberger und Lob für den Schiri

In seiner Analyse wollte Moritz Huber die Leistung seiner Mannschaft einordnen – auch mit Blick auf die Tabellenlage. „Das war das erwartete schwere Spiel gegen den Tabellenletzten. Das ist oft ein reines Kopfspiel“, sagte der Geretsberg-Coach. In der Tat rangiert St. Peter a.H. mit vier Zählern am Ende der Tabelle, während Geretsberg mit diesem Dreier bei 35 Punkten und Rang fünf hält. Ein Sonderlob ging an den Dreifachtorschützen: „Vor allem Lukas Wolfersberger hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht und sich mit drei Toren belohnt.“ Gleichzeitig streckte Huber die Hand zum Gegner aus: „Überrascht haben sie uns nicht, aber das war eine sehr stark kämpferische Mannschaft.“ Auch für den Schiedsrichter hatte Huber Lob: „Der Schiedsrichter hat das Spiel sehr gut geleitet.“ Unterm Strich blieb für Huber ein verdienter Auswärtssieg – mit dem schnellen 5:2 als klarem Knackpunkt – und die klare Ansage, den Schwung der dominanten Phasen in die nächste Aufgabe mitzunehmen.

2. Klasse Süd-West: St. Peter a.H. : Geretsberg - 2:6 (0:3)

  • 86
    Lukas Andreotti - Wolfersberger 2:6
  • 81
    Edin Mrkonjic 2:5
  • 75
    Lukas Kay Maislinger 2:4
  • 63
    Marcel Gamperer 1:4
  • 55
    Lukas Andreotti - Wolfersberger 0:4
  • 40
    Elias Handleder 0:3
  • 30
    Lukas Andreotti - Wolfersberger 0:2
  • 10
    Edin Mrkonjic 0:1