In der 2. Klasse Süd-West erwischte SPG Pfaffstätt/Munderfing 1b gegen ATSV Laab einen rabenschwarzen Start und unterlag am Ende klar mit 1:5. Aus Sicht der Heimischen entschieden frühe Strafstöße und eine verschlafene erste Hälfte das Match; nach der Pause wurde es ruhiger, am Ende legten die Gäste noch einmal nach. Sportlicher Leiter Christian Helmut Launer sprach von einer schwierigen Anfangsphase, wenig Zugriff und einer Partie, die nach dem Seitenwechsel zwar ausgeglichener wirkte, aber längst gelaufen war.

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Die Gäste aus Laab stellten die Weichen früh. In Minute 6 traf Ömer Jakob Forsterpointner zum 0:1, in der 17. Minute legte derselbe Angreifer das 0:2 nach. Christian Helmut Launer ordnete die Startphase eindeutig ein: "Es ist ganz schlecht für uns gelaufen. In der Anfangsphase bekamen wir zwei Elfmeter gegen uns. Der Erste war vielleicht leicht fragwürdig, der Zweite ganz klar." Den Ablauf schilderte er so: "Beim Ersten läuft ihr Stürmer nach einem Steckpass in den Sechzehner, unser Tormann kommt raus, streift ihn, der Spieler fällt – Elfmeter. Beim Zweiten wollte einer von uns klären, trifft aber nur den Fuß des Gegners." Laab blieb eiskalt, und Pfaffstätt/Munderfing 1b fand keinen Zugriff. Gabriel Wong erhöhte in der 30. Minute auf 0:3, erst dann meldete sich die Heimelf: Franz Maislinger stellte in der 33. Minute auf 1:3 und gab seinen Farben kurz Hoffnung. Diese hielt aber nicht lange, denn nur vier Minuten später traf erneut Gabriel Wong – 1:4 (37.).
"Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. Wir hatten keinen Zugriff auf Ball und Gegner", sagte Launer. Zur Pause war die Partie praktisch entschieden, das klare Halbzeitergebnis 1:4 stand.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Intensität spürbar ab, die großen Wellen brachen nicht mehr. "In der zweiten Halbzeit war es dann eine Sommerpartie", brachte es Launer auf den Punkt. Seine Mannschaft wirkte sortierter und gewann Zweikämpfe, ohne die Partie noch einmal richtig aufzuheizen. "Da waren wir fast ebenbürtig, haben den Ball besser behauptet und Laab kaum mehr Chancen zugelassen." Dass es am Ende trotzdem noch einmal im Heimtor klingelte, passte zum Tag: In der 85. Minute stellte Michael Windholz auf 1:5 und setzte den Schlusspunkt. Launer hob die Effizienz der Gäste hervor: "Der Gegner war spielfreudig, hatte viel Bewegung ohne Ball und hat seine Chancen konsequent genutzt." Gleichzeitig fehlten bei Pfaffstätt/Munderfing 1b Optionen: "Heute sind bei uns sehr viele Leute abgegangen." All das ergab zusammen einen klaren Auswärtsdreier, den Laab durch einen starken ersten Durchgang und abgebrühte Abschlüsse absicherte.
Auch zum Unparteiischen fand Launer klare Worte, ohne eine Ausrede zu suchen: "Der Schiedsrichter pfiff sehr kleinlich auf beiden Seiten, dadurch kam wenig Spielfluss auf. Mit dem Ausgang hatte das aber nichts zu tun." Rund um den Platz blieb es verhalten. "Die Stimmung war nicht so gut. Es waren wenig Leute da, weil Laab wieder nicht mit der Reserve gekommen ist und wir auf das Vorspiel verzichten mussten", erklärte der Sportliche Leiter.
In der Tabelle zeigt sich das auch: Laab hält nach 24 Runden bei 47 Punkten und rangiert auf Platz drei, Pfaffstätt/Munderfing 1b steht mit 30 Zählern auf Rang zehn. Launer verzichtete auf große Parolen: Vielmehr bleibt als Erkenntnis ein Start, der wehgetan hat – und eine zweite Hälfte, in der die Hausherren Stabilität fanden, aber nicht mehr an der klaren Auswärtsführung rütteln konnten.