In der 2. Klasse Süd-West feierte ASKÖ SV Weing Uttendorf gegen Sportunion Raiffeisen St. Peter am Hart einen klaren 3:0-Heimsieg. Der Auftakt war früh nach Maß, zur Pause stand es 2:0, nach 73 Minuten war endgültig der Deckel drauf. Trainer Hubert Marcel Jud sprach von einem Auftritt „von der ersten Minute an“ und hob den Teamspirit hervor, der „schon beim Aufwärmen“ zu spüren gewesen sei. Gleichzeitig mahnte er weitere Arbeit an der gemeinsamen Kommunikation ein.

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Uttendorf erwischte den besseren Start und ging schon in Minute 5 durch Thomas Wührer mit 1:0 in Führung. Coach Jud fasste das Gefühl auf der Bank kurz und knapp zusammen: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen.“ Der frühe Treffer gab Sicherheit, die Hausherren legten vor der Pause nach. In der 37. Minute erhöhte Philip Marsell Aigner auf 2:0, mit diesem beruhigenden Polster ging es in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Heimsieg auf Kurs, ohne dass es große Wellen schlug – in Minute 73 stellte Daniel Willibald Schwab auf 3:0 und machte den Deckel drauf. Auf die Frage nach den entscheidenden Szenen blieb Jud konsequent: „Ehrlich gesagt: alle.“ Er wollte keine Einzelaktion herausheben, sondern die Summe aus Start, Zwischenstand und sauberem Schlussstrich.
Hubert Marcel Jud hatte schon früh das Gefühl, dass seine Elf am Samstag einen guten Tag erwischt hatte. „Für mich ist es von der ersten Minute an in unsere Richtung gelaufen“, sagte der Uttendorf-Trainer. Als größte Stärke nannte er keinen taktischen Kniff, sondern etwas, das man nicht messen kann: „Der Teamspirit war schon beim Aufwärmen spürbar.“ Genau dieses Wir-Gefühl trug die Mannschaft über neunzig Minuten. Die frühe Führung passte in dieses Bild, ebenso die Konsequenz vor der Pause und der ruhige Abschluss in Halbzeit zwei. Jud blieb auch nach dem souveränen 3:0 bodenständig und wollte den Erfolg nicht an Einzelspielern festmachen. „Alle Tore waren wichtig“, betonte er noch einmal und verwies darauf, dass die Jungs von Beginn an zusammenliefen und zusammen nachlegten.
Bei allem Jubel fand Jud respektvolle Worte für den Gegner. „St. Peter am Hart hatte ein sehr starkes Auftreten“, hielt der Coach fest. Von Aufregung um den Unparteiischen oder hitzigen Szenen keine Spur: „Es war ein sehr faires Spiel – in Reserve und Kampfmannschaft.“ In der Tabelle hält Uttendorf nach 24 Runden bei 33 Punkten und rangiert aktuell auf Platz neun, während die Gäste mit 5 Punkten weiter ganz unten stehen. Statt sich darauf auszuruhen, nannte Jud klar den nächsten Ansatzpunkt: „Wir müssen in der gemeinsamen Kommunikation besser werden.“ Der Dreier liefert Selbstvertrauen, die Marschrichtung bleibt aber nüchtern: auf dem guten Gefühl aufbauen, die Abläufe laut und klar ansagen – und die nächste Aufgabe mit demselben Zusammenhalt angehen.