In der 2. Klasse Süd-West setzte sich Union Feldkirchen bei Mattighofen auswärts mit 3:1 bei Union Raiba Hochburg-Ach durch. Der Dritte gewann beim Zweiten dank eines starken Starts und viel Arbeit gegen den Ball. Schon vor der Pause legten die Gäste den Grundstein, nach einer druckvollen Hochburger Phase nach Seitenwechsel machte ein junger Feldkirchner den Deckel drauf. Sektionsleiter Franz Josef Katzdobler sprach anschließend von einer mannschaftlich geschlossenen Leistung und einem verdienten Auswärtssieg.

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Feldkirchen kam mit viel Überzeugung auf den Platz und legte die Basis früh. Nach 14 Minuten traf Maximilian Schönhofer zum 0:1, in Minute 31 legte Stefan Nedeljkovic das 0:2 nach. „Unsere Mannschaft war sehr gut eingestellt, hatte in der ersten Halbzeit einige Chancen und hat einige davon genutzt – einmal schön gespielt und ein klarer Elfmeter. So sind wir 2:0 in Führung gegangen“, schilderte Sektionsleiter Franz Josef Katzdobler. Hochburg-Ach fand vor der Pause zurück ins Spiel: Tobias Schulz verkürzte in der 38. Minute auf 1:2. Zur Pause stand es 1:2, doch aus Feldkirchner Sicht stimmte der Gesamtauftritt. „Der Beginn war sehr wichtig, kämpferisch sehr gut und auch spielerisch. Die erste Halbzeit war entscheidend für uns“, so Katzdobler, der besonders die Wachheit und den Mut seiner Elf in den ersten 45 Minuten hervorhob.
Nach dem Seitenwechsel war Hochburg-Ach deutlich aktiver und schob die Partie in Richtung Feldkirchner Strafraum. Chancen ließ die Seidl-Elf aber kaum in Serie zu, weil die Abläufe stimmten und alle Wege mitgingen. „In der zweiten Halbzeit war Hochburg drückend, konnte die Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen und wir haben dann das 3:1 geschossen“, erklärte der Sektionsleiter. Den Schlusspunkt setzte in Minute 72 Emilio Elias Schinwald mit dem 1:3 für die Gäste – ein Treffer, der auch die Entwicklung der Talente im Verein unterstreicht. „Sehr erfreulich war, dass unsere jungen Spieler sich sehr gut gezeigt haben – das 3:1 hat ein junger Spieler gemacht“, freute sich Katzdobler. Daneben gab es eine strittige Szene, die er nüchtern einordnete: „Die Leistung des Schiedsrichters war top. Einmal lief einer von uns aufs Tor, es gab gelb – ob da auch ein Ausschluss möglich gewesen wäre, ist schwer zu sagen. Insgesamt hat der Schiedsrichter sehr gut geleitet.“
Was den Unterschied machte, fasste Katzdobler in einem Punkt zusammen: „Dass wir als Mannschaft top eingestellt waren, dass alle – vom Tormann bis zum Stürmer – gemeinsam gearbeitet und viele Zweikämpfe gewonnen haben. Das war ausschlaggebend.“ Vor dem 25. Spieltag lagen Hochburg-Ach als Zweiter und Feldkirchen/M. als Dritter in der Tabelle – umso wertvoller wirkt dieser Auswärtsdreier für die Moral. Auch rundherum passte vieles: „Die Stimmung war gut, es kamen viele Fans, und die Mannschaft feiert heute immer noch.“
Beim Ausblick blieb er bodenständig und positiv: „Wir schauen positiv in die Zukunft und freuen uns auf das letzte Spiel und auf die neue Saison. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft zusammenbleibt. Wir machen mit unserem Trainerteam weiter – wir haben eine sehr coole Truppe.“