In der 2. Klasse Süd-West feierte der ASKÖ SV Weing Uttendorf einen klaren 0:4-Auswärtssieg bei SV Mining/Mühlheim. Zur Pause führte Uttendorf nach dem Treffer von Gottfried Jud (25.) mit 0:1, kurz davor hatte Mining-Verteidiger Luca Rautner Rot gesehen (44.). Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Martin Binder (46.), in der Schlussphase legte Philip Aigner (74.) nach, ehe ein Eigentor von Finn Auer (82.) den Endstand fixierte. Trainer Hubert Marcel Jud hob den starken Keeper und die klare zweite Hälfte hervor.

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Die Partie begann offen, beide Teams fanden rasch hinein. „Beide Seiten sind gut ins Spiel gekommen“, sagte Uttendorfs Coach Hubert Marcel Jud. Aus seiner Sicht ließ Mining/Mühlheim in der Anfangsphase Möglichkeiten liegen, weil der Uttendorfer Schlussmann rechtzeitig zur Stelle war. Jud brachte es auf den Punkt: „Der Gegner hat seine Chancen nicht genutzt – wegen unserer starken Torhüterleistung.“ In Minute 25 schlug Uttendorf vorne zu: Gottfried Jud stellte auf 0:1. Kurz vor der Pause kippte die personelle Lage, als Mining/Mühlheims Luca Rautner die Rote Karte sah (44.). Mit der knappen Führung und einem Mann mehr ging Uttendorf beim Stand von 0:1 in die Kabinen – ein Zwischenstand, der die Ausgangslage für Hälfte zwei spürbar vereinfachte.
Uttendorf kam mit Schwung aus der Halbzeit und legte direkt nach: Martin Binder traf in der 46. Minute zum 0:2. Der frühe Treffer nach Wiederbeginn gab Sicherheit, die Gäste blieben das aktivere Team und nutzten die Räume in Überzahl konsequenter. In Minute 74 sorgte Philip Aigner mit dem 0:3 für die Vorentscheidung. Acht Minuten später machte ein unglückliches Eigentor von Finn Auer (82.) alles klar – 0:4. „Wir waren in der zweiten Halbzeit stark“, so Jud, der die klare Steigerung nach dem Wechsel betonte. Und weil es zur Geschichte des Spiels passte, ergänzte er: „Unsere Chancenverwertung hat gepasst.“ Uttendorf ließ hinten wenig zu und brachte den Auswärtssieg souverän über die Zeit.
In der Analyse blieb Hubert Marcel Jud bei zwei Kernpunkten: „Die Torwartleistung in der ersten Halbzeit war entscheidend.“ Der starke Rückhalt legte das Fundament, nach der Pause erledigten Effizienz und Überzahl den Rest. Was ihm besonders wichtig war: „Wichtiger Sieg für die Gemeinschaft.“
Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht den Wert des Auswärtserfolgs: Uttendorf hält nach 25 Runden bei 36 Punkten und rangiert auf Platz sieben, Mining/Mühlheim steht mit 19 Zählern auf Rang 13. Mit der breiten Brust aus Mining/Mühlheim will Uttendorf den Schwung mitnehmen – und die Mischung aus Stabilität und Kaltschnäuzigkeit weiter zeigen.