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Das 2:1 war der Dosenöffner: Geretsberg dreht Tarsdorf und gewinnt 4:1

Geretsberg
Tarsdorf

In der 2. Klasse Süd-West feierte Union Raiffeisen Geretsberg einen 4:1-Heimsieg gegen Union Tarsdorf. Nach frühem Rückstand drehte Geretsberg dank eines Doppelschlags vor der Pause das Spiel und legte nach dem Wechsel nach. Trainer Moritz Huber sprach von einem zähen Spiel mit wenig Tempo, nannte das 2:1 den Dosenöffner und sah seine Mannschaft nach 40 eher schwachen Minuten klar verbessert. So zog Geretsberg in der Schlussphase davon und holte sich drei verdiente Punkte für die Tabelle.

Fußballspieler holt zum Schuss aus

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Zäher Start, dann der Dosenöffner vor der Pause

Geretsberg brauchte, das gibt Trainer Moritz Huber offen zu, eine lange Anlaufzeit. "Es war ein Spiel mit relativ wenig Tempo", sagte er nach dem Abpfiff und legte nach: "In der ersten Halbzeit waren wir nicht hundertprozentig da." Genau in diese Phase fiel die Tarsdorfer Führung: Nach 21 Minuten traf Kilian Kohlbauer zum 0:1. Die Heimelf schüttelte sich kurz, blieb geduldig – und drehte noch vor der Pause das Ergebnis. Zuerst glich Julian Michael Lasser in Minute 38 zum 1:1 aus, dann sorgte Edin Mrkonjic nur drei Minuten später mit dem 2:1 für den Umschwung. "Zum Glück haben wir hinten raus noch zwei Tore gemacht", atmete Huber durch und fasste die Wende in einem Satz zusammen: "Das 2:1 war der Dosenöffner."

Nach dem Wechsel hat Geretsberg das Spiel im Griff

Mit der Führung im Rücken trat Geretsberg deutlich gefestigter auf. "Nach dem 2:1 haben wir das Spiel gedreht und relativ klar in der Hand gehabt", ordnete Huber ein. Seine Mannschaft blieb am Drücker und legte die entscheidenden Treffer nach: In der 63. Minute stellte Michael Russinger auf 3:1, in Minute 81 setzte Raphael Laubichler mit dem 4:1 den Deckel drauf. Geretsberg hatte nun mehr vom Spiel und brachte die Partie ohne große Wackler zu Ende. "Wir haben nach schlechten 40 Minuten trotzdem noch einmal Gas gegeben", betonte Huber – ein Satz, der gut zum Bild der zweiten Halbzeit passt, in der die Hausherren reifer auftraten und Tarsdorf kaum mehr zur Entfaltung kommen ließen.

Lob für Gegner und Schiedsrichter – und ein klarer Auftrag an die eigene Elf

Bei aller Zufriedenheit fand Moritz Huber auch Worte für den Gegner: "Tarsdorf ist bekannt dafür, sehr defensiv zu stehen und hat mit Adrian Mayer einen der besten Spieler der Liga." Individuell hob er zudem aus seinem Team Bence Ficzere hervor: "Die besten Spieler auf dem Feld waren Bence Ficzere und Adrian Mayer." Ein Sonderlob ging an die Unparteiischen: "Das war eine sehr faire Partie. Die Schiedsrichterin hat das Spiel gut geleitet und auch die Linienrichter waren sehr fair." Gleichzeitig mahnte Huber, den Schwung bis zum Schluss mitzunehmen: "Auch wenn es um nicht mehr viel geht, müssen wir Fußball spielen und solche Spiele nicht aus der Hand geben." Mit dem 4:1 steht Geretsberg nach 25 Runden bei 48 Punkten auf Rang vier – eine gute Basis, um die Saison seriös zu Ende zu bringen.

2. Klasse Süd-West: Geretsberg : Tarsdorf - 4:1 (2:1)

  • 81
    Raphael Laubichler 4:1
  • 63
    Michael Russinger 3:1
  • 41
    Edin Mrkonjic 2:1
  • 38
    Julian Michael Lasser 1:1
  • 21
    Kilian Kohlbauer 0:1