In der 2. Klasse Süd-West hat sich SPG Pfaffstätt/Munderfing 1b am Samstag gegen Union Feldkirchen bei Mattighofen mit 0:2 geschlagen geben müssen. Für die Gäste war es laut Sektionsleiter Franz Josef Katzdobler ein schweres Spiel auf schwierigem Boden, in dem seine Mannschaft aber über weite Strecken besser war, das wichtige 1:0 vor der Pause machte und mit dem frühen zweiten Treffer nach Wiederbeginn die Weichen auf Sieg stellte.
Die Partie entwickelte sich nach Katzdoblers Schilderung von Beginn an zäh, was vor allem auch an den Bedingungen lag. "Es war ein schwieriges Spiel. Die Platzverhältnisse waren schwierig", sagte der Feldkirchner Sektionsleiter nach dem Auswärtssieg. Gerade deshalb sei es wichtig gewesen, nicht die Geduld zu verlieren und die Begegnung anzunehmen. Katzdobler hatte seine Mannschaft dabei im Vorteil: "Wir waren besser. Wir haben verdient gewonnen." Feldkirchen blieb aus seiner Sicht gegen einen Gegner, der viel investierte, bei sich und schlug kurz vor der Pause zu. In der 39. Minute nutzte Michael Stockinger einen Ballverlust der Gastgeber, der Angriff wurde laut Katzdobler "gut ausgespielt, zweimal quergelegt, schön gemacht vor dem Tor" und sauber abgeschlossen. Für ihn war dieser Treffer der wichtigste Moment des Nachmittags: "Das 1:0 war wichtig für uns. Da haben wir uns belohnt."
Mit der 1:0-Führung ging Feldkirchen in die Kabine, und nach Wiederbeginn legten die Gäste sofort nach. Schon in der 48. Minute erhöhte Stefan Nedeljkovic auf 2:0 und sorgte damit früh in der zweiten Hälfte für eine klare Ausgangslage. Auch die Entstehung des zweiten Treffers schilderte Katzdobler eindeutig: "Das 2:0 war aus einer Ecke, schön eingeköpft." Mehr brauchte es aus seiner Sicht nicht, um die Partie auf dem schwierigen Platz entscheidend in die gewünschte Richtung zu bringen. "Somit war das Spiel entschieden und ich denke, verdiente drei Punkte für Feldkirchen", sagte er. Dass seine Mannschaft kurz nach der Pause nachlegte, passte für ihn zum gesamten Auftritt, weil Feldkirchen nicht nur kämpferisch dagegenhielt, sondern die vorhandenen Chancen auch nützte, wenn sie sich boten.
Besonders zufrieden war Katzdobler damit, wie seine Mannschaft die Aufgabe insgesamt anging. "Wir haben es immer versucht. Wir haben gekämpft, was auf diesem Platz immer wichtig ist und gegen Pfaffstätt auch wichtig ist", sagte er. Dazu kam für ihn auch ein spielerischer Vorteil, selbst wenn nicht jeder Angriff konsequent zu Ende gebracht wurde. "Spielerisch waren wir überlegen. Wir haben das ein oder andere Mal nicht alles fertig spielen können. Da hätten wir uns verbessern können, aber ich bin zufrieden mit der Leistung." Über die Gastgeber sprach er trotz der Niederlage respektvoll. Pfaffstätt habe ebenfalls gekämpft, sei körperlich robust gewesen und habe alles probiert. Mit der Leitung der Partie war er ebenfalls zufrieden: "War alles top." Unter dem Strich bleibt damit ein verdienter Feldkirchner Auswärtssieg, der auf Geduld, Arbeit gegen den Ball und zwei gut genutzten Situationen beruhte.