Nach dem klaren 5:0-Heimsieg des FC Altmünster gegen den SV Bad Ischl 1b zog Johann Vorwagner, Obmann-Stellvertreter der Altmünsterer, ein sachliches Fazit: "Das Ergebnis war gerecht." Er lobte den Gegner als jung und gut organisiert und sprach von einer über weite Strecken kontrollierten Vorstellung seines Teams. Bad Ischl kam nur zu wenigen Möglichkeiten, hielt aber rund 40 Minuten energisch dagegen. Die Partie wurde in der 2. Klasse Süd ausgetragen.

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Altmünster setzte früh den Ton: In der 10. Minute stellte Roland Gajdo auf 1:0, vier Minuten später legte er zum 2:0 nach. In Minute 29 erhöhte Mateo Mecir auf 3:0 – ein Vorsprung, der bis zur Pause Bestand hatte. "Neben unseren Toren hatten wir noch weitere Chancen, Bad Ischl hatte fast keine", ordnete Vorwagner ein. Gleichwohl betonte er die Phase, in der der Gegner stark dagegenhielt.
Nach Einzelspielern gefragt, blieb Vorwagner beim Kollektivgedanken: "Unser Spielertrainer hat nicht gespielt, und der Rest der Mannschaft hat im Kollektiv sehr gut agiert." Auch der Plan ging auf: "Zu 90 Prozent hat alles so funktioniert, wie besprochen." Nach kontrollierter Pause blieb Altmünster geduldig und schraubte das Ergebnis in der Schlussphase nach oben: In der 80. Minute traf Maximilian Löberbauer zum 4:0, zwei Minuten später stellte Florian Schiffbänker auf 5:0.
Der Respekt blieb spürbar: "Insgesamt eine gut organisierte und kämpferisch starke Mannschaft", so Vorwagner über den SV Bad Ischl 1b. Personell musste Altmünster improvisieren: "Wir haben derzeit drei verletzte Spieler." In der Tabelle der 2. Klasse Süd führt Altmünster das Feld mit 49 Punkten an – der Fokus bleibt dennoch klar: von Spiel zu Spiel.