Im Kräftemessen der 2. Klasse Süd zwischen SV Grün-Weiß Zell am Pettenfirst und SK Polar Neukirchen/A. überwogen nach dem Spiel Zuversicht und Stolz bei den Gastgebern. Für Jakob Kaltenbrunner war es eine kontrollierte, effiziente Vorstellung mit starkem Beginn, konsequenter Chancenverwertung und prägenden Einzelleistungen. Der Sportliche Leiter lobte Teamgeist und Umsetzung und formulierte den klaren Wunsch, die nächsten Wochen genau dieses Niveau zu bestätigen.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
"Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, sind schnell in Führung gegangen, uns für unsere Durchschlagskraft belohnt und im Grunde alles richtig gemacht", bilanzierte Kaltenbrunner zum Auftakt. Die Wucht dieses Starts zeigte sich auch auf dem Platz: Roman Steinberger traf in der 11. Minute zum 1:0, Florian Wenninger erhöhte in der 13. und 27. Minute – zur Halbzeit leuchtete ein 3:0 auf. Aus Sicht der Gastgeber passte in dieser Phase nahezu alles zusammen: Tempo, Zielstrebigkeit und Präzision im Abschluss.
Gefragt nach Spielanteilen und Effizienz, fand Kaltenbrunner deutliche Worte: "Die besseren Torchancen und auch die bessere Chancenauswertung hatten klar wir. Wir haben nach vorne gedrängt und eine starke Ausbeute erzielt." Dieses Gefühl der Souveränität prägte auch seine Gesamtbewertung: "Wir haben das Spiel kontrolliert und uns nicht vom Gegner beeinflussen lassen." Nach dem Seitenwechsel wurde SK Polar Neukirchen/A. mutiger und verkürzte durch Martin Hauk in der 72. Minute auf 1:3, doch David Wenninger stellte in der 76. Minute mit dem 4:1 umgehend den alten Abstand her. Kilian Leidinger sorgte in der 79. Minute noch einmal für Spannung (2:4), ehe Roman Steinberger in der 90. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages den 5:2-Endstand fixierte – ein Resultat, das den starken Beginn und die entschlossene Reaktion auf Druckphasen widerspiegelt.
Auf die Frage nach einem herausragenden Akteur rückte Kaltenbrunner das Kollektiv in den Vordergrund, ohne die entscheidenden Momente einzelner Spieler zu unterschlagen: "Es gibt für mich mehrere Spieler, die extrem gut gespielt haben. Besonders herauszuheben ist Roman Steinberger, der mit seinen Torschüssen wesentlich am Sieg beteiligt war." Wie Kaltenbrunner betonte, parierte zudem Zells Schlussmann einen Elfmeter – ein Schlüsselmoment für die Stabilität der Mannschaft. Taktisch fühlte er sein Team voll auf Kurs: "Wir haben das, was die Trainer uns seit Wochen beibringen, gut umgesetzt – es hat alles funktioniert." Den Gegner ordnete er respektvoll ein – mit einem Hinweis auf dessen Tagesverfassung: "Wir hatten den Gegner so stark eingeschätzt, und uns darauf richtig eingestellt".
Zugleich sprach Kaltenbrunner offen über die eigene Personallage: "Aktuelle Verletzungen plagen uns schon die ganze Saison. Wir haben sehr viele langwierige Ausfälle und müssen deswegen immer wieder auf Ersatzspieler zurückgreifen" Das Schlusswort gehörte dem Lob an die Mannschaft und dem Blick nach vorne: "Ich möchte meinen Jungs zu der tollen Leistung gratulieren und hoffe, in den nächsten Wochen da anknüpfen zu können."