Deutlich, aber mit klarem Fokus: Nach dem Auswärtsspiel des FC Altmünster bei ASKÖ Ebensee in der 2. Klasse Süd beschreibt Horst Schusterbauer die Partie als anfangs kampfbetont, ehe sein Team das Kommando übernahm. Er spricht von klarer Dominanz im Ballbesitz, einem deutlichen Chancenplus und späten Möglichkeiten der Gastgeber, die der Torhüter vereitelte. Für die nächsten Wochen betont er Konsequenz und Demut – die Mannschaft stehe im Mittelpunkt, „es gibt keinen Grund, sich auszuruhen“.

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Zu Beginn hielt Ebensee robust dagegen, doch Altmünsters spielerische Überlegenheit zahlte sich rasch aus: Tobias Laska stellte in Minute 10 auf 1:0. Weitere Chancen – inklusive eines aus Altmünsterer Sicht klaren, aber nicht gegebenen Elfmeters – folgten. Noch vor der Pause schnürte Adnan Agic einen Doppelpack (30., 43.) und erhöhte auf 3:0, womit die Weichen früh gestellt waren.
Das Chancenverhältnis sprach klar für den FC Altmünster, auch im Ballbesitz setzte sich die Dominanz über weite Strecken durch. Direkt nach Wiederbeginn legten die Gäste nach: Roland Gajdo traf zum 4:0 (49.), Richard Veverka erhöhte auf 5:0 (52.). Ein Eigentor von Fabian Dirnstorfer brachte das 6:0 (57.), ehe Maximilian Löberbauer (64.) und Adnan Camdzija (66.) auf 7:0 und 8:0 stellten. Den Schlusspunkt setzte erneut Tobias Laska, der in Minute 85 mit dem 9:0 seinen Doppelpack fixierte. Ebensee kam erst in der Schlussphase zu zwei, drei Möglichkeiten, die Altmünsters Schlussmann stark entschärfte.
Neben der spielerischen war auch die körperliche Überlegenheit prägend. Einzelne Akteure hebt Schusterbauer nicht hervor – stattdessen lobt er die Stabilität der Hintermannschaft, die seit sieben Spielen ohne Gegentor geblieben ist. Der Kurs bleibt klar: Es warten noch acht Partien, viele davon gegen starke 1b-Teams. „Wir müssen weiter am Ball bleiben, von Spiel zu Spiel denken und unsere spielerische wie Zweikampfstärke konsequent einbringen – es gibt keinen Grund, sich auszuruhen.“