In der 2. Klasse Süd feierte der SK Kammer 1b am 25. Spieltag einen verdienten 3:0-Heimsieg gegen die Union Gschwandt 1b. Die Hausherren legten in einer sehr starken ersten Hälfte die Basis, nach der Pause wurde es kurz enger, ehe ein später Treffer alles klarmachte. Trainer Thomas Haslinger setzte den Schwerpunkt klar: „Die Einstellung in Halbzeit eins war der Schlüssel.“ Der Dreier passte zu einer Mannschaft, die den Ball gut laufen ließ und sich diesmal auch belohnte.

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Kammer 1b bestimmte die Partie von Beginn weg über Ballbesitz und gute Abläufe. Coach Thomas Haslinger schilderte den Auftakt deutlich: „In der ersten Halbzeit waren wir sehr dominant im Ballbesitz, wir hatten gefühlt 60 bis 70 Prozent.“ Das spiegelte sich auch auf der Anzeigetafel: Nach 20 Minuten stellte Roko Kozbasic auf 1:0, zwölf Minuten später erhöhte Florian Josef Auer auf 2:0. Haslinger sah viel von dem, was zuletzt einstudiert wurde: „Wir spielen jetzt das dritte, vierte Mal mit einer ähnlichen Aufstellung, da kommen die Abläufe rein, und die jungen Spieler machen das sehr gut.“ Einziger Vorwurf an sein Team: „Wir haben zu selten den Abschluss gesucht, da hätte es schon höher stehen können.“ Zur Pause war die Führung mit 2:0 dennoch klar und hochverdient.
Aus der Kabine kam Kammer 1b mit dem klaren Plan, schnell auf 3:0 zu stellen. „Wir dachten, wir gehen gleich aufs 3:0 – das haben wir leider nicht geschafft“, erklärte Haslinger. Dadurch kam Gschwandt 1b besser ins Spiel. „Es gibt Phasen, in denen der Gegner besser drin ist. Das lag auch an uns, weil wir es verabsäumt haben, vor der Pause auf 3:0 oder 4:0 zu stellen“, so der Trainer. Wirklich brenzlig wurde es laut ihm aber kaum: „Sie hatten drei, vier Chancen, aber keine richtig große – gefährlich waren sie nur aus zwei Standards.“ Die Entscheidung fiel spät: In der 86. Minute traf der eingewechselte Paul Pettighofer zum 3:0. Haslinger hob die Joker besonders hervor: „Der Wechselspieler macht das 3:0 – die Burschen von der Bank haben sich richtig reingehauen und gezeigt, dass sie mehr wollen.“
In der Analyse blieb Haslinger konsequent bei zwei Punkten: Haltung und Ballbesitz. „Im Ballbesitz waren wir sehr gut. Vor allem im letzten Drittel haben wir oft den zweiten Ball geholt, und im Aufbau haben wir nach Lösungen gesucht. Die Mannschaft war geschlossen gut“, fasste er zusammen. Verbesserungspotenzial sieht er trotz des Sieges klar benannt: „Bei hohen beziehungsweise langen Bällen hatten wir zu große Abstände, und im letzten Drittel müssen wir noch klarer werden.“ Zum Gegner meinte er: „In der ersten Halbzeit sehr passiv, weil wir aktiv waren. Nach der Pause sind sie besser rausgekommen.“ Auch Fairness gehörte dazu: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung, es gab keine strittige Szene. In der Tabelle steht Kammer 1b nach 25 Runden mit 39 Punkten auf Rang sechs, Gschwandt 1b hält bei 28 Zählern auf Platz neun – und der Eindruck vom Platz bestätigt: Der Heimsieg war verdient.