In der 2. Klasse Süd hat sich der ATSV Rüstorf mit einem 2:0-Auswärtssieg beim SV Bad Ischl 1b zurückgemeldet. Nach einer Partie, in der die eigene Leistung zuletzt nicht gepasst hatte, sah Neo-Trainer Marco Strupl diesmal genau das, was er von seiner Mannschaft erwartet hatte: konzentriertes Spiel nach vorne, viel Zusammenhalt und zwei Tore vor der Pause. Vor allem die frühen Treffer gaben den Gästen laut ihrem neuen Trainer die nötige Ruhe und Sicherheit.

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Der Auftritt des Absteigers war für Marco Strupl vor allem deshalb wichtig, weil er eine klare Reaktion auf die Vorwoche gesehen hatte. "Nach der letzten Partie, in der wir unsere Leistung nicht abrufen konnten, haben wir sie diesmal abgerufen", sagte der Trainer. Seine Mannschaft spielte konzentriert nach vorne, hielt den Ball lange in den eigenen Reihen und arbeitete sich immer wieder Möglichkeiten heraus. Belohnt wurde das in der 22. Minute durch Michael Motz, der das 0:1 erzielte. Zwölf Minuten später legte Nico Prielinger nach und stellte noch vor der Pause auf 0:2. Damit war die Grundlage für den Auswärtssieg schon zur Halbzeit gelegt, weil ATSV Rüstorf genau den Fußball auf den Platz brachte, den sich der Trainer gewünscht hatte.
Gerade diese beiden Treffer stellte Marco Strupl in den Mittelpunkt seiner Analyse. "Die ersten beiden Tore waren natürlich sehr wichtig für uns. Gerade das erste Tor hat uns Ruhe gegeben, weil wir gesehen haben, dass wir unser Spiel fortführen können", erklärte er. Noch klarer wurde es für ihn nach dem zweiten Treffer: "Das zweite Tor hat uns Sicherheit gegeben, und so konnten wir unser Spiel aufziehen." Der Trainer hatte schon nach dem Führungstor das Gefühl, dass die Partie in die richtige Richtung läuft, weil ATSV Rüstorf weiter mutig nach vorne spielte und gleichzeitig kaum etwas zuließ. Aus seiner Sicht geriet das eigene Team nie ernsthaft in Gefahr, ins Hintertreffen zu geraten. Dazu passte auch seine Einschätzung, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre, weil weitere Chancen ungenutzt blieben und der Vorsprung noch höher hätte ausfallen können.
Trotz der klaren Kontrolle verlor Marco Strupl den Respekt vor dem Gegner nicht. Er hob hervor, dass der SV Bad Ischl 1b trotzdem versuchte, gegenzuhalten. "Da zollen wir großen Respekt. Die Spieler, die auf dem Platz waren, haben versucht, dagegenzuhalten", sagte er. Die größte Stärke seiner Mannschaft sah der neue Trainer aber im geschlossenen Auftreten. "Zusammenhalt war heute unsere große Stärke. Jeder hat für den anderen gekämpft." Gleichzeitig sprach er auch an, dass der Sieg nicht bedeutet, dass schon alles passt. Im Spielaufbau, in der Chancenverwertung und in manchen Entscheidungen müsse seine Mannschaft noch ruhiger und intelligenter werden. Dass die Partie laut Strupl ruhig verlief und mit einer "sehr, sehr guten" Leistung von Schiedsrichter Maurer über die Bühne ging, passte zum insgesamt ruhigen Verlauf. Für die nächsten Wochen gab der Trainer deshalb eine klare Richtung vor: weiterarbeiten, im Training an den Details feilen und den nächsten Schritt gleich im kommenden Spiel nachlegen.