In der 2. Klasse West-Nord musste sich UFC Eferding 2 daheim mit 1:4 gegen den effektiven Auftritt von Union St. Aegidi geschlagen geben. Die Gäste legten früh vor, hielten die Führung bis zur Pause und entschieden nach dem Seitenwechsel mit einem Dreierschlag die Partie. Trainer Daniel Schmidhuber fasste es knapp, aber deutlich zusammen: „Wir sind gut reingestartet, hatten dann 20 Minuten Probleme, haben uns danach aber stark gesteigert.“ Der Sieg passte in die aktuelle Serie – St. Aegidi jubelt über den dritten vollen Erfolg in Folge.

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St. Aegidi erwischte den besseren Start und stellte schon in Minute 6 die Weichen: Pavel Fris traf zum 0:1 und gab dem Spiel die Richtung. Eferding fand danach besser in die Partie, ohne daraus Kapital zu schlagen, zur Halbzeit stand es weiter 0:1. „Wir sind gut reingestartet, hatten dann 20 Minuten Probleme, haben uns danach aber stark gesteigert“, ordnete Daniel Schmidhuber die Phase rund um den Pausenpfiff ein. Nach der Pause spielten die Gäste ihre Vorteile konsequent aus: Simon Leidinger erhöhte in der 57. Minute auf 0:2, wenig später legte Marek Ufrla das 0:3 (64.) nach. Mit dem 0:4 durch Jonas Fischer in der 71. Minute war der Deckel endgültig drauf. Eferding betrieb durch Shpeart Behra zwar prompt Ergebniskosmetik (72.), am klaren 1:4-Auswärtssieg von St. Aegidi änderte das aber nichts mehr.
Den Schlüssel zum Auswärtserfolg sah der Trainer dort, wo sein Team am verlässlichsten zupackte: „Die Verteidigung ist immer das Wichtigste. Wir schieben gut gegen den Ball und laufen miteinander.“ Genau dieses gemeinsame Arbeiten trug den Abend: „Wir haben einfach als Team gewirkt und super gegen den Ball gearbeitet.“ Entscheidend waren zudem die Treffer zum richtigen Zeitpunkt. „Das 1:0 war sehr wichtig für uns – und auch das 2:0“, betonte Schmidhuber. Zum Gegner fand er anerkennende Worte, ohne die eigene Stabilität kleinzureden: „Der Gegner war spielerisch sehr stark, konnte unseres Erachtens in den entscheidenden Situationen aber nicht vor dem Tor gefährlich werden.“ So blieb St. Aegidi das aktivere und konsequentere Team im letzten Drittel.
Auch auf mögliche Diskussionspunkte angesprochen, blieb Schmidhuber gelassen: „Es gab grundsätzlich strittige Situationen, aber sie haben den Spielverlauf nie wirklich beeinflusst.“ Statt Nebenkriegsschauplätzen stand die positive Serie im Fokus. „Wir sind sehr froh, dass wir jetzt drei Spiele in Folge gewinnen konnten und werden diesen Lauf für nächste Woche mitnehmen“, sagte der Coach. Mit nun 33 Punkten steht Union St. Aegidi nach 23 Runden auf Rang sechs und hat sich in der Liga ordentlich etabliert. Der klare Sieg in Eferding passt zu diesem Trend: hinten kompakt, vorne effizient – und mit genau dieser Mischung will St. Aegidi die nächste Aufgabe anpacken.