In der Bezirksliga Nord feierte Steinprofis Oepping-Peilstein einen wichtigen 3:1-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten USV St. Oswald/Freistadt. Der Grundstein wurde in einer starken ersten Hälfte gelegt: ein Blitzstart und ein Doppelpack von Lukas Schaubmayr sorgten für eine 3:0-Pausenführung. Nach dem Anschlusstreffer von Filip Rezac verteidigte Oepping geschlossen und brachte den Sieg über die Zeit. Trainer Christian Schuster sprach von „Basics“, Kompaktheit und effizienter Chancenverwertung – genau das, was zuletzt gefehlt habe.

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Oepping erwischte einen Traumstart. Bereits in Minute 2 drückte Kevin Rachinger einen Stanglpass zur frühen Führung über die Linie. „Der Dosenöffner war das 1:0 nach einer guten Aktion über rechts und einem Stanglpass, den Kevin Rachinger verwertet hat“, erklärte Christian Schuster. Sein Team blieb am Drücker, suchte geradlinig den Weg in den Strafraum und legte nach: In der 27. Minute traf Lukas Schaubmayr zum 2:0. Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte Schaubmayr mit seinem zweiten Treffer (45.) auf 3:0 – eine komfortable Führung, die das Spiel klar in Richtung der Hausherren schob.
Nach den jüngsten Ergebnissen standen die Hausherren unter Druck – und lieferten. „Wir waren unter Zugzwang und haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt als in den letzten Wochen“, sagte Schuster. Was er damit meint, führte er aus: „Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt, waren sehr effizient und sehr aggressiv. Wir haben im richtigen Moment die Tore geschossen und hinten gut verteidigt.“ Für den Coach lag der Schlüssel im gelungenen Start und der klaren Führung: „Entscheidend waren für mich das 1:0 und auch der zweite Treffer. Wenn du vorne bist, läuft die Mannschaft auf einer anderen Welle.“ Die Pausenführung war der Lohn für konsequente Arbeit gegen den Ball und schnörkelloses Ausspielen der eigenen Möglichkeiten.
Nach der Pause musste Oepping den erwarteten Druck des Favoriten aushalten. St. Oswald – in der Liga für seine Standards gefürchtet – kam durch Filip Rezac in der 53. Minute zum 3:1-Anschluss. Schuster hatte den Gegner so eingeschätzt: „St. Oswald/Freistadt ist eine Top-Mannschaft. Bei Standards gibt es in dieser Liga keine gefährlichere. Sie haben bis zum Schluss versucht, das Spiel zu drehen – mit schnellen Außenspielern und starken Akteuren im Zentrum.“ Oepping beantwortete diesen Sturmlauf mit Disziplin und Zusammenhalt. „Wir haben das gut verteidigt und den Gegner im Griff gehabt. Neben ihrem Tor hatten wir sogar die besseren Chancen, um früher alles klarzumachen“, so Schuster. Auch zur Leitung des Unparteiischen fand er klare Worte: „Es war eine seriöse Schiedsrichterleistung, ohne strittige Szenen.“
Der Dreier gegen den Zweiten ist nicht nur fürs Selbstvertrauen groß, er zählt auch in der Tabelle. Oepping-Peilstein steht nach 24 Runden bei 30 Punkten auf Rang 12, St. Oswald bei 46 Zählern auf Platz 2 – damit bekommt der Heimsieg zusätzliches Gewicht. Schuster betonte, dass die Rückkehr zu den Grundlagen die Basis war: „Wir wollten uns nach den vielen Gegentoren der letzten Wochen auf die Basics besinnen: kompakt stehen und kollektiv verteidigen. Das war heute herausragend.“ Ganz zufrieden ist er aber noch nicht: „Im eigenen Ballbesitz haben wir Potenzial. Die Gegenangriffe und die Aktionen in der gegnerischen Hälfte wollen wir besser fertigspielen.“