In der Bezirksliga Nord setzte sich Steinprofis Oepping-Peilstein im Derby bei Union M-TEC Arnreit mit 4:2 durch. Zwei Standards stellten noch vor der Pause die Weichen, nach dem Seitenwechsel legten die Gäste mit viel Dominanz nach. Arnreit kam erst in der Schlussphase zu zwei Treffern, am Auswärtssieg änderte das nichts mehr. Trainer Christian Schuster sprach von einem „hochverdienten“ Erfolg – und davon, dass seine Mannschaft den Klassenerhalt in Arnreit endgültig abgesichert hat.

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Oepping-Peilstein kam mit klarer Marschroute, tat sich anfangs aber gegen kompakte Arnreiter schwer. „Wir haben von Anfang an versucht, druckvoll zu agieren, hatten gegen die kompakte Arnreit-Defensive aber zunächst Probleme“, erklärte Trainer Christian Schuster. Dann brachten zwei Eckbälle die Gäste auf Kurs: Erst fiel nach einer Ecke das 0:1, offiziell als Eigentor von Felix Koblmüller (35.) gewertet, kurz darauf stellte Simon Schaubmeir nach dem nächsten Standard auf 0:2 (39.). „Ausschlaggebend waren die beiden Eckbälle zum 1:0 und 2:0“, so Schuster, der zugleich betonte: „Nach dem 1:0 und dem schnellen 2:0 war relativ klar, dass wir heute die Oberhand behalten werden.“ Mit dieser Führung im Rücken ging es in die Pause.
Aus der Kabine kamen die Gäste mit noch mehr Selbstvertrauen. „Nach der Halbzeit waren wir sehr dominant und haben teilweise exzellenten Fußball gespielt“, schilderte Schuster. Folgerichtig erhöhte Kevin Rachinger rasch auf 0:3 (50.), Oepping-Peilstein kontrollierte nun Ball und Gegner. „Wir haben einen extrem guten Ballbesitzfußball gezeigt und Arnreit tief in die eigene Hälfte gedrückt“, sagte der Coach. Chancen waren da, manches wurde nicht sauber zu Ende gespielt – dennoch stellte Clemens Löffler in Minute 80 auf 0:4. „Wir hätten durchaus noch höher führen können“, meinte Schuster, der die Stärken seines Teams klar benannte: „Der Wille, heute den Klassenerhalt zu besiegeln, unsere Disziplin gegen den Ball und die Dominanz im Ballbesitz waren entscheidend.“
In der Schlussphase ließen die Gäste noch zwei Treffer zu. „Nach diversen Wechseln hat die Abstimmung nicht mehr so gut gepasst“, erklärte Schuster – Patrick Aiglstorfer (87.) und Jakob Simader (90.) verkürzten für Arnreit auf 2:4. Am Gesamtbild änderte das nichts: „Der Sieg war hochverdient.“ Zum Gegner fand der Trainer faire Worte: „Arnreit ist in der Kompaktheit stark, das haben wir anfangs gespürt.“ Strittige Szenen gab es laut Schuster nicht, die Leistung des Unparteiischen bewertete er als „gut“. Das Derby-Rahmenprogramm passte ebenfalls: „Es war ein tolles Derby mit sehr vielen Zusehern. Ich bin brutal stolz auf meine Mannschaft.“ Der Blick geht bereits nach vorne: „Nächste Woche gegen den Meister wollen wir einen schönen Abschluss feiern – und im optimalen Fall sogar noch Platz eins in der Rückrundentabelle holen.“