In der Bezirksliga Nord setzte sich der SV Freistädter Bier bei der DSG Sportunion Altenberg mit 2:1 durch. Paul Grabner traf früh, Sebastian Hahn glich vor der Pause aus, ehe Daniel Pühringer nach Wiederbeginn den Auswärtssieg fixierte. Trainer Michael Wolm sprach von einem ausgeglichenen Duell, in dem seine Elf nach der Pause den Tick mehr Willen zeigte – und sich auch auf einen starken Torhüter verlassen konnte. „Es war sehr eng, mit dem besseren Ende für uns“, fasste Wolm zusammen.

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Freistadt erwischte den besseren Start und legte schon in Minute 6 vor. „Wir kamen sehr gut ins Spiel, gingen relativ bald 1:0 in Führung“, schilderte Michael Wolm. Der Treffer passte zu seiner Beobachtung, dass seine Mannschaft die Anfangsphase kontrollierte und sogar Möglichkeiten auf ein höheres Zwischenergebnis hatte. Passend dazu die Entstehung, wie der Trainer sie beschrieb: „Über die rechte Seite haben wir uns gut durchkombiniert, die Hereingabe hat Paul Grabner verwertet.“ Altenberg arbeitete sich jedoch zurück. „Mit Fortlauf des Spiels kam Altenberg besser rein“, so Wolm – in der 38. Minute stellte Sebastian Hahn auf 1:1. Zur Pause stand es leistungsgerecht 1:1, weil Freistadt in dieser Phase „im Spielaufbau zu unkonzentriert“ agierte und die Hausherren so zu Möglichkeiten einlud.
Nach dem Seitenwechsel setzte Freistadt genau da an, wo der Trainer den Hebel sah. „Die zweite Halbzeit – da hatten wir den Tick mehr Willen, das Spiel zu gewinnen“, betonte Wolm. Der entscheidende Stich gelang in Minute 53, und der Coach zeichnete die Szene klar nach: „Ein Ball in die Tiefe auf unseren Debütanten Michi Heumader, der legt zur Mitte, und Daniel Pühringer macht das 1:2.“ Danach blieb die Partie offen, Altenberg suchte den Ausgleich, doch Freistadt blieb wachsam. „Altenberg bekam phasenweise die Überhand, aber wir haben das gut wegverteidigt“, erklärte Wolm. Großen Anteil schrieb er seinem Schlussmann zu: „Unser Torwart hatte einen hervorragenden Tag.“ Ohne Einzelaktionen zu überhöhen, war spürbar: Hinten strahlte Freistadt Ruhe aus, vorne wurde die klare Chance eiskalt genutzt.
In der Gesamtsicht legte Wolm den Fokus nicht auf Einzelne, sondern auf das Kollektiv. „Gut funktioniert hat die Teamleistung“, sagte der Trainer, der zugleich Ansatzpunkte nannte: „Wir brauchen mehr Konzentration und Genauigkeit im Passspiel.“ Gerade gegen Altenberg, das ähnlich aufgestellt war, zählte jede saubere Aktion. „Altenberg hat – genauso wie wir – auf den einen oder anderen Stammspieler verzichtet. Es war eine sehr junge Mannschaft, wie auch wir, und insgesamt ein ausgeglichenes Spiel“, so Wolm. Lob gab es auch für das Gespann: „Eine sehr ruhige, disziplinierte Leistung.“ Mit dem 2:1-Auswärtssieg in der 26. Runde hält Freistadt bei 37 Punkten und Rang 6, Altenberg bei 32 Zählern auf Platz 12 – Zahlen, die das enge Duell gut einordnen. „Im letzten Spiel hat man gemerkt, dass die Luft etwas draußen war“, ergänzte Wolm, umso größer die Freude über den effizienten Abschluss.