In der Bezirksliga Nord hat die SPG Print&Wear Putzleinsdorf/Hofkirchen gegen den SV Freistädter Bier mit 2:0 gewonnen und damit den Start mit vier Punkten aus zwei Spielen bestätigt. Co-Trainer Robert Riederer sprach nach dem zweiten Spiel ohne Gegentor von einer „spielerisch überlegenen“ Leistung, bei der seine Mannschaft nach kurzer Anlaufzeit das Kommando übernahm, sich zweimal nach Eckbällen belohnte und auch eine Gelb-Rote Karte gegen Alexander Wögerbauer in Minute 72 wegsteckte.

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Ganz einseitig begann die Partie laut Robert Riederer zunächst noch nicht. „In den ersten zehn bis 15 Minuten hatten eigentlich beide Mannschaften zwei gute Möglichkeiten“, schilderte der Co-Trainer, ehe sich das Bild dann spürbar änderte. Ab diesem Zeitpunkt übernahm der Landesliga-Absteiger immer mehr das Kommando. „Ab der 15. Minute haben wir das Spiel eigentlich dominiert. Freistadt ist kaum mehr zu Chancen gekommen“, sagte Riederer. Die Gastgeber hatten sich nach seiner Einschätzung gut auf die Ausrichtung des Gegners eingestellt, weil SV Freistädter Bier nach Ballgewinnen immer wieder Jindrich Rosulek und Rene Kober suchte. „Wir haben uns auf das Spiel von Freistadt ganz gut eingestellt“, meinte Riederer. In der 22. Minute fiel dann das 1:0 durch Marco Magauer, das zur Spielentwicklung passte. Mit der knappen Führung ging es auch in die Pause.
Entscheidend war an diesem Abend vor allem die Stärke bei Standards. Beide Treffer fielen nach Eckbällen, und auch das war für Riederer kein Zufall. „Es waren beides Tore nach einem Eckball“, hielt er fest und beschrieb besonders das 1:0 genauer: „Marco Magauer hat versucht, den Ball zum Tor zu bringen, und der ist glücklicherweise direkt eingeschlagen.“ Nach dem Seitenwechsel blieb seine Mannschaft am Drücker, sammelte wieder mehrere Eckbälle und kam in der 66. Minute durch Danilo Duvnjak zum 2:0. „Danilo Duvnjak hat das beim zweiten Tor richtig gut gemacht“, sagte der Co-Trainer. Gleichzeitig gefiel ihm nicht nur die Effektivität bei ruhenden Bällen, sondern auch die Art, wie seine Mannschaft Fußball spielte. „Die spielerischen Elemente waren richtig gut zu sehen. Wir haben wirklich versucht, oft flach von hinten heraus zu spielen und einen guten Kombinationsfußball gezeigt.“ Ganz zufrieden war er aber trotzdem nicht, denn im letzten Drittel sei man phasenweise zu wenig entschlossen gewesen. „Wir haben noch einmal einen Querpass gemacht, wo wir vielleicht öfter den Abschluss suchen könnten“, so Riederer.
Ganz abgeschlossen war die Partie auch nach dem 2:0 noch nicht, weil die SPG Putzleinsdorf/Hofkirchen in der Schlussphase eine Gelb-Rote Karte hinnehmen musste. „Das war eine klare Gelb-Rote, da hat Schiedsrichter Fuchs-Eisner richtig reagiert“, sagte er ausdrücklich. Trotzdem kippte das Spiel nicht. Erst in der Nachspielzeit kam der SV Freistadt noch zu einer großen Möglichkeit, doch Fabian Magauer hielt den Vorsprung fest. Riederer sprach deshalb von einem „in Summe verdienten Sieg“ und hob danach vor allem die personelle Situation hervor. „Wir haben trotz einiger Verletzungen einen richtig breiten und guten Kader“, sagte er. Von der Bank komme Qualität, ohne dass das Niveau sinke, und genau das habe man diesmal gespürt. „Wir haben eigentlich immer wieder zulegen können.“ Der Co-Trainer ist mit dem ordentlichen Saisonstart zufrieden. Nach Jahren, in denen für viele Spieler vor allem der Abstiegskampf im Kopf gewesen sei, tue dieser Sieg dem Selbstvertrauen gut. „Der Start mit vier Punkten ist einigermaßen geglückt. Und uns freut natürlich, dass wir in diesen zwei Spielen kein Gegentor kassiert haben.“