Steinprofis Oepping-Peilstein hat am Samstag ein verdientes 3:1 gegen Wimberger Sportunion Lasberg eingefahren. Nach dem 1:1 zur Pause legten die Gastgeber wieder zu und entschieden die Partie in der zweiten Hälfte. Trainer Daniel Schopper sah vor allem die starke spielerische Linie seiner Mannschaft als Schlüssel, ärgerte sich aber erneut über die mangelhafte Chancenverwertung.

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Für Schopper begann die Partie genauso, wie er es sich vorgestellt hatte. „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff und sprach von einer „wirklich sehr guten“ spielerischen Leistung seiner Mannschaft. Oepping versuchte von Beginn an, das Spiel an sich zu ziehen, blieb am Ball und kam laut Schopper immer wieder über Kombinationen zu Abschlüssen. Dass daraus lange kein klarerer Zwischenstand wurde, passte für ihn allerdings ins Bild der vergangenen Wochen. „Leider haben wir wie in den letzten Wochen unsere Chancen nicht genutzt“, sagte er. So brauchte es in der 34. Minute einen Elfmeter, den Lukas Wild zum 1:0 verwertete. Kurz vor der Pause kam Lasberg dann noch zum 1:1, als Stefan Wald in der 45. Minute ausglich. Schopper ärgerte sich dabei vor allem über die Entstehung. „Den Ausgleich haben wir nach einem unnötigen Eckball kassiert“, hielt er fest.
Dass der Pausenstand die Gastgeber nicht aus dem Konzept brachte, war für Schopper ein wesentlicher Punkt. Seine Mannschaft ging auch in die zweite Hälfte wieder aktiv hinein, suchte sofort den Weg nach vorne und arbeitete weiter an der Führung. „Wir haben von Anfang an wieder Gas gegeben, uns Chancen erarbeitet und dann auch das 2:1 gemacht“, sagte der Trainer. In der 52. Minute brachte Kevin Rachinger Oepping wieder voran, ehe Lukas Schaubmayr in der 67. Minute den 3:1-Endstand herstellte.
Schopper war mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt zufrieden, weil sie sich aus seiner Sicht an den Plan gehalten hat. „Wir waren von der ersten Sekunde an top im Spiel, haben immer wieder versucht, spielerische Lösungen zu finden und uns an den Matchplan gehalten“, sagte er. Genau darin lag für ihn auch der Unterschied zwischen beiden Teams. „Die spielerische Leistung meiner Mannschaft war sicher ein Schlüssel, denn wir haben uns super Chancen herausgespielt und auch wenn wir nicht jede Chance genutzt haben, war es doch verdient.“ Gleichzeitig schob er aber sofort nach, wo er weiter Arbeit sieht. „Verbesserungspotenzial sehe ich nach wie vor in der Offensive, denn wir müssen unsere Chancen besser nutzen.“ Auch für den Gegner fand der Trainer anerkennende Worte. Lasberg habe „mit Leidenschaft verteidigt“ und verfüge mit sehr großen Spielern über Qualität bei Standardsituationen, die immer gefährlich werden können. Insgesamt sei der Gegner „ein sehr guter Aufsteiger“ und „eine geschlossene Mannschaft“. Mit dem 3:1 hält Oepping nach acht Spielen nun bei zehn Punkten und hat damit in der Tabelle wieder einen wichtigen Schritt gemacht.