In der Bezirksliga Nord hat Union Wippro Vorderweißenbach das Derby gegen SPG Intersport Pötscher Bad Leonfelden/Schenkenfelden 1b mit 2:0 gewonnen. Trainer Josef Příhoda sah zunächst einen offenen Schlagabtausch, danach aber eine immer gefestigtere Heimelf. Entscheidend war für ihn, dass seine Mannschaft die Tore in den richtigen Momenten machte, als Team arbeitete und den Sieg an diesem Abend einfach mehr wollte als der Gegner.

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Das Spiel begann laut Příhoda ohne langes Abtasten. "Es war von Anfang an ein offener Schlagabtausch, wobei sich die heimische Mannschaft mit der Dauer des Spiels immer mehr gefestigt hat", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Einen frühen Beleg dafür lieferte die 7. Minute, als Wendelin Anton Wolfmayr Vorderweißenbach in Führung brachte. Diese frühe Führung nahm dem Derby nichts von seiner Intensität, gab den Gastgebern aber die Richtung vor. Bis zur Pause blieb es beim 1:0, und genau diese Entwicklung passte für Příhoda zu seinem Eindruck, dass seine Mannschaft von Minute zu Minute stabiler wurde und sich den Vorsprung Schritt für Schritt erarbeitete.
Wirklich entscheidend wurde die Partie dann rund um die Pause. Vorderweißenbach nahm den Vorsprung mit in die Kabine und legte nach Wiederbeginn sofort nach, als Florian Schwarzinger in der 47. Minute das 2:0 erzielte. "Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen, den richtigen Kampfgeist bewiesen und die Mannschaft hat Moral gezeigt", fasste Příhoda den Kern des Abends zusammen. Zu den Schlüsselmomenten zählte er auch eine starke Aktion des eigenen Tormanns. Dieser habe "sensationell reagiert" und einen Ball gehalten, "der zum 1:1 führen hätte können". So blieb die Führung intakt, und die Gastgeber konnten den Vorsprung im Derby auf zwei Treffer ausbauen.
Neben den beiden Treffern stellte Příhoda vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit in den Vordergrund. "Jeder ist für jeden gerannt, hat nach vorne genauso super Arbeit geleistet wie zurück", sagte er und schob gleich nach: "Ein Team, ein Geist, eine Mannschaft." Genau darin sah er den Hauptgrund, warum dieser Heimsieg für ihn verdient war. Den Gästen sprach der Trainer trotzdem Qualität nicht ab. "Bad Leonfelden hat eine sehr junge, tolle Mannschaft, die spielerisch stark sein will", meinte Příhoda, hielt aber fest, dass sich die Erfahrung seiner Elf durchgesetzt habe. Auch mit der Leistung des Schiedsrichters hatte er kein grundsätzliches Problem und sprach von einer guten Linie auf beiden Seiten. Unter dem Strich blieb für Vorderweißenbach damit ein Derbyabend, der nicht nur wegen des 2:0, sondern vor allem wegen Moral, Laufarbeit und Geschlossenheit in Erinnerung bleiben soll. Genau diese Basis wird die Mannschaft auch in die nächsten Runden mitnehmen wollen.