Spielberichte

Nach der Ausgleichschance fiel das 0:2: herber Dämpfer im Derby

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Steinprofis Oepping-Peilstein
Union Lembach

Im Derby der Bezirksliga Nord musste sich die SPG Seinprofis Oepping-Peilstein am Sonntagnachmittag der Union Lembach mit 2:4 geschlagen geben. Nach einem 0:1 zur Pause kam Oepping-Peilstein zwar verbessert aus der Kabine, ließ laut Neo-Trainer Daniel Schopper aber genau in der besten Phase den möglichen Ausgleich liegen und kassierte im Gegenzug den nächsten Rückschlag. Dass die Gastgeber am Sonntag zu ungenau und fehleranfällig waren, zog sich für ihn durch die ganze Partie.

Torhüter legt sich Ball für Abstoß zurecht

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Im Regen kommt Oepping-Peilstein nie richtig ins Spiel

Schopper machte gar keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte weit unter ihren Möglichkeiten blieb. „Das Derby begann in strömendem Regen. Nach einer Abtastphase in der ersten Halbzeit ist von unserer Seite her bis auf ein paar Weitschüsse und Standards nicht viel gekommen“, sagte der Trainer. Oepping-Peilstein habe zwar versucht, spielerische Lösungen zu finden, sei dabei aber immer wieder an der eigenen Ungenauigkeit gescheitert. „Wir waren an diesem Tag zu ungenau. Immer wieder technische Fehler, Abspielfehler. Der letzte Pass ist nicht angekommen“, so Schopper. Dass Union Lembach kurz vor der Pause dann auch noch in Führung ging, passte aus seiner Sicht ins Bild eines durchwachsenen ersten Durchgangs. In der 43. Minute traf Idris Sakic zum 0:1, und besonders bitter war für die Gastgeber, dass dieses Gegentor laut Schopper nach einem Konter fiel.


Hofer bringt Schwung, doch Pechmann trifft zum nächsten Nackenschlag

Zur Pause reagierte Oepping-Peilstein personell und brachte Simon Hofer, und genau dieser Wechsel sorgte zunächst für den erhofften Impuls. Schopper schilderte, dass Hofer sich gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit durchsetzte und mit einem starken Pass eine große Möglichkeit vorbereitete. Der Abschluss eines Mitspielers blieb jedoch ungenutzt, und genau darin sah der Trainer eine der Schlüsselszenen der Partie. „Die vergebene Chance auf den Ausgleich und im Gegenzug das 2:0 war ein herber Dämpfer“, sagte Schopper. Oepping-Peilstein habe in dieser Phase besser und schneller über die Seite gespielt und gerade über Hofer mehrere gute Aktionen gehabt, doch Lembach habe in den Druckphasen immer wieder eine Antwort gefunden. So fiel in der 56. Minute durch Jakob Pechmann das 0:2, und aus Sicht der Heimischen war das ein Rückschlag, von dem sie sich nur mehr teilweise erholten.

Anschluss lebt nur kurz, Altendorfer macht Unterschied

Ganz aufgegeben hatte sich Oepping-Peilstein nach dem zweiten Gegentor aber noch nicht. In der 64. Minute brachte Florian Rachinger die Gastgeber mit dem 1:2 wieder näher heran, und Schopper sprach davon, dass dieser Treffer „eine kleine Euphorie“ entfacht habe. Lange hielt diese Hoffnung allerdings nicht. Schon in der 74. Minute stellte Jonathan Altendorfer den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her und erhöhte auf 1:3. Als Altendorfer fünf Minuten später auch noch das 1:4 nachlegte, war die Ausgangslage endgültig sehr schwierig. Schopper rechnete seiner Mannschaft dennoch an, dass sie bis zum Schluss versuchte, noch einmal heranzukommen. Den Schlusspunkt aus Sicht der Gastgeber setzte dann Benedikt Löffler, der in der 82. Minute mit einem Weitschuss zum 2:4 verkürzte. „Durch eine starke Einzelaktion von Benedikt Löffler, einen super Weitschuss, haben wir noch auf 4:2 verkürzt“, sagte der Trainer.

„Die gesamte Mannschaftsleistung war zu wenig“

Bei aller Kritik an einzelnen Momenten wollte Schopper die Niederlage aber nicht an einer Szene allein festmachen. Sein Gesamturteil fiel deutlich aus: „Schlussendlich war am Sonntag die gesamte Mannschaftsleistung einfach zu schlecht und die Union Lembach hat das Derby verdient für sich entschieden.“ Er sprach von einer verunsicherten Vorstellung seiner Mannschaft, von vielen Fehlpässen, individuellen Fehlern und falschen Entscheidungen. „Lembach war einfach griffiger in ihren Aktionen. Ihre Chancen haben sie eiskalt genutzt“, sagte der neue Coach und benannte damit den Unterschied zwischen beiden Teams sehr klar. Die SPG Oepping-Peilstein bleibt nach elf Runden bei 13 Punkten auf Rang acht, während Lembach mit 18 Zählern auf Platz drei vorne dran bleibt.

Bezirksliga Nord: Oepping-Peilstein : Lembach - 2:4 (0:1)

  • 82
    Benedikt Löffler 2:4
  • 79
    Jonathan Altendorfer 1:4
  • 74
    Jonathan Altendorfer 1:3
  • 64
    Florian Rachinger 1:2
  • 56
    Jakob Pechmann 0:2
  • 43
    Idris Sakic 0:1