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"Die Eigenfehler waren dafür verantwortlich" – Nebelberg holt nach 2:4 noch einen Punkt

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Union Lasberg
Union Nebelberg

In der Bezirksliga Nord hat Wimberger Sportunion Lasberg gegen Union Oberaigner Nebelberg ein wildes 4:4 abgeliefert. Aus Sicht von Nebelberg-Trainer Stefan Eidenberger war deutlich mehr drin. Er sah seine Mannschaft über weite Strecken als das bessere Team, ärgerte sich aber vor allem über Eigenfehler in der Abwehr. Gerade weil sich Nebelberg nach einem 2:4 noch einmal aufrichtete, fühlte sich der Punkt am Ende verdient an.

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Verdiente Führung, dann kippt die Partie

Eidenberger beschrieb den Start seiner Elf klar positiv: "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben wirklich gut begonnen und sind verdient 1:0 in Führung gegangen." Dieses 1:0 erzielte Sebastian Hellauer in der 19. Minute. Danach bekam die Partie aber schnell eine andere Richtung. Nach einem leichten Ballverlust fiel laut dem Nebelberg-Trainer der Ausgleich, und genau diesen Treffer hob er besonders hervor: Das 1:1 durch Michael Würzl in der 25. Minute sei "ein absolutes Traumtor" gewesen. Vor der Pause wurde es dann richtig wild. Johann Achhorner brachte Lasberg in der 41. Minute nach vorne, doch Hellauer antwortete fast im Gegenzug mit dem 2:2. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte stellte Andreas Stütz auf 3:2 für die Gastgeber, nachdem Nebelberg aus Sicht des Trainers einen "absolut ungerechtfertigten" Elfmeter gegen sich bekam.


Vom 2:4 zurück in die Partie

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Nebelberg keinen guten Moment. "Quasi mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit sind wir durch einen kapitalen Eigenfehler 4:2 in Rückstand geraten", sagte Eidenberger über das 4:2 durch Achhorner in der 47. Minute. Die Gäste wirkten damit zwar angeschlagen, ließen sich aber nicht abschütteln. Sebastian Heinzl verkürzte in der 52. Minute auf 3:4 und brachte seine Mannschaft wieder heran. Gerade diese Reaktion gefiel dem Trainer. "Meine Mannschaft zeigte eine tolle Moral", sagte Eidenberger. Nebelberg blieb dran und kam in der 79. Minute durch Markus Lauss noch zum 4:4, laut Eidenberger per Elfmeter. Aus einem Spiel, das nach dem 2:4 schon verloren schien, wurde so doch noch ein Punktgewinn.

Eigenfehler bleiben der große Ärger

So zufrieden Eidenberger mit dem Comeback war, so klar benannte er danach auch den Hauptgrund, warum es aus seiner Sicht nicht zum Sieg reichte. "Wir hätten das Spiel gewinnen müssen, da wir über die 90 Minuten die bessere Mannschaft waren", sagte der Nebelberg-Coach. Gleichzeitig legte er den Finger aber in die eigene Wunde: "Leider haben wir zu viele Eigenfehler in der Abwehr gemacht." Genau darin lag für ihn der Unterschied. Im Aufbau und im Offensivspiel sah er seine Mannschaft ordentlich unterwegs. "Wir haben nicht schlecht von hinten herausgespielt. Nach vorne war das Spiel auch in Ordnung", meinte Eidenberger. Was fehlte, sei deshalb weniger die Idee nach vorne gewesen als die Konsequenz und Sauberkeit im eigenen Defensivverhalten. "Damit wir das Spiel hätten gewinnen können, hätten wir einfach die Eigenfehler minimieren müssen", brachte es der Trainer auf den Punkt.

Ein Punkt mit zwei Gesichtern

Ein weiterer Punkt, der den Trainer beschäftigte, war der Spielverlauf. Lasberg habe "genauso gespielt, wie wir es erwartet haben", auch wenn Eidenberger die Heimelf etwas stärker eingeschätzt hatte. So bleibt für Nebelberg nach dem 4:4 ein Punkt mit zwei Gesichtern: viel Moral nach dem 2:4, aber auch das klare Gefühl, dass mit weniger Eigenfehlern sogar mehr drin gewesen wäre.

Bezirksliga Nord: Lasberg : Nebelberg - 4:4 (3:2)

  • 79
    Markus Lauss 4:4
  • 52
    Sebastian Heinzl 4:3
  • 47
    Johann Achhorner 4:2
  • 46
    Andreas Stütz 3:2
  • 42
    Sebastian Hellauer 2:2
  • 41
    Johann Achhorner 2:1
  • 25
    Michael Würzl 1:1
  • 19
    Sebastian Hellauer 0:1