Spielberichte

Frühes 1:0 als Dosenöffner: Neuzeug holt sich im letzten Heimspiel ein 2:0

ATSV Neuzeug
ASV Haidershofen-Behamberg

In der Bezirksliga Ost feierte der ATSV Neuzeug im letzten Heimspiel einen 2:0-Erfolg gegen den ASV Raika Haidershofen-Behamberg. Luca Käfer brachte die Hausherren früh in Minute 13 auf Kurs, Florian Ganglbauer machte spät den Deckel drauf (85.). Trainer Stefan Reifenauer sprach von einem hart umkämpften Duell, in dem seine Mannschaft „die Tore in den richtigen Momenten“ machte und sich mit einem soliden Auftritt den nächsten Dreier sicherte.

Blauer Fußball und blauer Fußballschuh

Foto von Janosch Diggelmann auf Unsplash

Frühe Führung, viel Kampf – Käfer macht den Dosenöffner

Neuzeug erwischte einen Start nach Maß. Nach 13 Minuten lag der Ball schon im Netz, Torschütze: Luca Käfer. Trainer Stefan Reifenauer beschrieb die Szene so: „Das erste Tor war ein hoher Ball, der gut verlängert wurde. Haidershofen hat ihn nicht gut geklärt, Luca ist durch und hat im Eins-gegen-eins kühlen Kopf bewahrt.“ Der Treffer gab den Ton an für ein Spiel mit vielen Zweikämpfen, in dem die Gäste alles hineinwarfen. „Man hat gemerkt, dass es für Haidershofen um alles gegangen ist“, sagte Reifenauer. „Es war sehr umkämpft, aber wir haben gut dagegengehalten.“ Bis zur Pause stand das 1:0 – eine Führung, die den Hausherren Ruhe gab und den Gästen zusätzlichen Druck aufbürdete.

Haidershofen wirft alles rein, Ganglbauer setzt den Deckel drauf

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Haidershofen suchte jeden Zweikampf und jeden zweiten Ball, Neuzeug verteidigte konzentriert und lauerte auf die Gelegenheit zur Vorentscheidung. „Das frühe 1:0 war natürlich ein Dosenöffner. So war es für uns viel leichter, wir konnten Haidershofen rauslocken und die Räume – vor allem die Halbräume hinter der Abwehr – gut bespielen“, erklärte Reifenauer. Als die Gäste in der Schlussphase noch einmal aufmachten, nutzten die Hausherren genau das: „Das 2:0 war ein Konter aus der eigenen Hälfte. Florian Ganglbauer ist alleine aufs Tor gelaufen und hat das 2:0 gemacht.“ Mit dem Treffer in Minute 85 war der Heimsieg endgültig eingetütet, der Aufwand der Gäste blieb unbelohnt.

Teamgeist, Abschiede und klare Worte für die neue Saison

Reifenauer stellte nach dem Schlusspfiff nicht nur das Ergebnis heraus, sondern vor allem das Miteinander in seiner Mannschaft: „Der Zusammenhalt und der Teamgeist waren sehr gut.“ Das 2:0 bekam zusätzliches Gewicht, weil es das letzte Heimspiel war – inklusive des Abschieds einiger Spieler. „Für unsere Spieler, die den Verein verlassen, war es ein sehr schöner letzter Heimsieg. Ich möchte mich für die erfolgreiche und schöne Zeit bedanken“, so der Coach.

Fairness gehörte ebenfalls zum Abend: „Der Schiedsrichter war sehr unaufgeregt, das Spiel war gut geführt, es gab keine strittigen Aktionen.“ Beim Blick auf den Unterschied sagte er klar: „Ich würde sagen, es lag an der individuellen Qualität.“

In der Tabelle hält Neuzeug nach Runde 25 bei 43 Punkten auf Rang fünf, Haidershofen steckt mit 19 Zählern auf Platz 13 im Abstiegskampf. Ganz zufrieden ist der Trainer trotzdem nicht: „Wir müssen noch mehr Verantwortung im letzten Drittel übernehmen und unsere hart erarbeiteten Chancen in Tore ummünzen. Wenn wir die Chancenauswertung verbessern, können wir nächste Saison die Top-4 angreifen.“

Bezirksliga Ost: Neuzeug : Haidershofen-Behamberg - 2:0 (1:0)

  • 85
    Florian Ganglbauer 2:0
  • 13
    Luca Käfer 1:0