In der Bezirksliga Ost setzte sich der SK Amateure Steyr zuhause mit 2:1 gegen den SPV Kematen-Piberbach/Rohr durch. Den Ton gab ein ganz früher Treffer an: Shqiprim Vojvoda brachte die Gastgeber in Front, Marcell Horvath legte kurz nach der Pause nach. Rene Gumplmayr meldete die Gäste zurück, doch Steyr blieb abgeklärt und effizient. Co-Trainer Paul Petermair sprach von einem verdienten Sieg, der vor allem auf Einsatz, Laufbereitschaft und einem klaren Startvorteil beruhte.

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Die Partie war kaum angepfiffen, da führten die Amateure schon 1:0: In Minute 4 traf Shqiprim Vojvoda und setzte damit das erste Ausrufezeichen eines Abends, den Co-Trainer Paul Petermair als „über neunzig Minuten gerechten Sieg“ einordnete. Der Steyrer Betreuer erklärte, warum der Auftakt so viel Bedeutung hatte: „Der frühe Treffer von Shqiprim Vojvoda war ausschlaggebend, dass wir gut ins Spiel gekommen sind.“ Wie es dazu kam, schilderte Petermair ebenso klar: „Unser Offensivspieler Umut Cetin wurde im Strafraum vom gegnerischen Torhüter gelegt. Shqiprim Vojvoda verfehlte zuerst den Elfmeter, traf aber per Kopf im Nachschuss.“ Mit diesem Start im Rücken hatte Steyr mehr Ruhe am Ball, gewann Zweikämpfe und bestimmte zunächst das Tempo.
Nach der Pause machten die Hausherren sofort weiter und belohnten sich: In Minute 48 stellte Marcell Horvath nach herausragender Vorarbeit von Alexander Aselwimmer auf 2:0 – ein Treffer, der die Weichen scheinbar schon früh in Richtung Heimsieg stellte. Doch Kematen-Piberbach/Rohr steckte nicht auf. Die Gäste suchten ihr Heil immer wieder mit dem direkten Weg. „Der Gegner hat es anständig gemacht. Er hat viele lange Bälle gespielt und versucht, dadurch gefährlich zu werden“, sagte Petermair. In der 63. Minute zahlte sich dieser Ansatz aus: Rene Gumplmayr verkürzte auf 2:1. Steyr ließ sich davon nicht aus der Bahn werfen, blieb kompakt und suchte die klaren Momente im Umschalten, um das Ergebnis zu sichern. Die Gastgeber hielten das Tempo hoch, arbeiteten sauber nach hinten und brachten die knappe Führung über die Zeit.
In seiner Gesamteinordnung betonte Paul Petermair zweierlei: Effizienz vorne und Arbeit gegen den Ball. „Ich denke, das Spiel war in vielen Momenten auf Augenhöhe, aber wir waren über neunzig Minuten sicherlich die effizientere Mannschaft“, sagte der Co-Trainer. Und er hob die Art des Auftritts hervor: „Auch wenn es spielerisch einmal nicht klappt, haben wir gegen Kematen unsere kämpferische und läuferische Seite gezeigt und so aus meiner Sicht verdient 2:1 gewonnen.“ Individuelle Auszeichnungen sparte er sich bewusst: „Ich erwähne die gesamte kämpferische Leistung meiner Mannschaft, die sich über neunzig Minuten den Sieg erkämpft hat.“ Zur Spielleitung blieb Petermair sachlich: „Die Leistung des Schiedsrichters war in meinen Augen durchwachsen: teils sehr gute Entscheidungen, teils Entscheidungen, über die man diskutieren kann – etwa bei zwei Elfmeterentscheidungen und manchen Fouls.“ Mit nun 33 Punkten auf Rang sieben festigen die Amateure ihre Position, während Kematen mit 23 Zählern weiter um wichtige Punkte ringt. Für Steyr zählt nach diesem Auftritt vor allem eines: den Schwung aus Einsatz und Effizienz ins Saisonfinish mitzunehmen.