Spielberichte

Nach dominanter erster Halbzeit weiter auf Kurs zu den nächsten drei Punkten

Kematen-Piberbach/Rohr
SC St. Valentin

In der Bezirksliga Ost hat die SPV Kematen-Piberbach/Rohr am dritten Spieltag gegen den SC St. Valentin mit 5:0 gewonnen und damit den perfekten Start fortgesetzt. Co-Trainer Daniel Peterstorfer sah vor allem eine starke erste Halbzeit, ehe es nach der Pause kurz enger wurde. Entscheidend war für ihn, dass seine Mannschaft nach den Wechseln rasch wieder Kontrolle, Tempo und klare Verhältnisse auf den Platz brachte.

Mehrere Bälle auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Früh am Drücker und schon vor der Pause auf Kurs

Kematen war von Beginn an das klar aktivere Team und ließ St. Valentin laut Peterstorfer gar nicht erst richtig in die Partie kommen. "Wir haben eine unglaublich starke erste Halbzeit gespielt und dem Gegner praktisch keinen Zugriff auf das Spiel gelassen", sagte der Co-Trainer. Er sprach über weite Strecken von einem regelrechten Powerplay und verwies darauf, dass seine Mannschaft schon in der fünften Minute zwei hundertprozentige Chancen hatte. Belohnt wurde diese Überlegenheit dann auch auf der Anzeigetafel: Sebastian Hinterleitner brachte die Gastgeber in der 20. Minute in Führung, nur drei Minuten später legte Ivan Puskaric zum 2:0 nach. Peterstorfer meinte sogar: "Nach zwanzig bis dreißig Minuten hätte das Spiel eigentlich schon entschieden sein können." Dass es zur Pause dennoch bei einer sehr ordentlichen 2:0-Führung blieb, lag aus seiner Sicht vor allem daran, dass man im Abschluss "teilweise etwas zu harmlos" geblieben sei.

Nach dem Wechsel kurz lockerer, dann wieder volle Kontrolle

Ganz so einseitig blieb die Partie nach dem Seitenwechsel allerdings nicht. Peterstorfer sagte offen, dass seine Mannschaft "etwas zu locker aus der Halbzeit gekommen" sei und St. Valentin damit für zehn bis fünfzehn Minuten besser ins Spiel gebracht habe. In genau dieser Phase hätten die Gäste kurzzeitig die Oberhand gehabt, ehe Kematen die Partie wieder an sich zog. Ausschlaggebend waren aus Sicht des Co-Trainers die Wechsel. "Nach unseren Wechseln haben wir komplett zu unserem Spiel zurückgefunden und waren wieder absolut auf der Spur", sagte er. Danach habe seine Mannschaft wieder das gezeigt, was sie schon vor der Pause ausgezeichnet hatte: viel Aktivität, Zugriff und klare Aktionen nach vorne. Das schlug sich schließlich auch deutlich im Ergebnis nieder. Rene Gumplmayr erhöhte in der 80. Minute auf 3:0, Matheo Kerschbaumer legte in der 83. Minute das 4:0 nach und Dominik Neudorfer sorgte in der 87. Minute für den 5:0-Endstand.

Plan geht auf, Blick bleibt trotzdem fokussiert in Richtung nächster Spiele

Dass der Sieg am Ende so klar ausfiel, war für Peterstorfer kein Zufall, sondern die Folge einer Leistung, mit der er insgesamt sehr zufrieden war. "Der Matchplan ist absolut aufgegangen, und wir waren sehr griffig und aktiv im Spiel", sagte er. Auch seine Einordnung des Gegners fiel eindeutig aus. Abgesehen von der kurzen Phase nach Wiederbeginn habe man dem SC St. Valentin "eigentlich keine Chance gelassen". Dazu passte auch sein abschließendes Fazit, das weniger an einzelnen Spielern als an der gesamten Mannschaft festgemacht war. "Es war eine sehr, sehr gute Mannschaftsleistung", sagte Peterstorfer. In Kematen sieht man derzeit, dass die Arbeit der vergangenen Wochen Wirkung zeigt. "Die harte Arbeit des gesamten Teams in den vergangenen Wochen macht sich bezahlt. Die Entwicklung der Mannschaft ist sehr positiv, und man sieht, dass die Jungs unseren eingeschlagenen Weg immer besser umsetzen." Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel steht die SPV mit neun Punkten in der Tabelle ganz vorne, dennoch will man die gute Phase intern nicht größer machen als nötig. "Wir schauen von Woche zu Woche und wollen in jedem Spiel das Maximum auf dem Platz lassen", betonte Peterstorfer. Der nächste Schritt sei nun, "diese Leistungen nicht nur punktuell, sondern mit der nötigen Kontinuität abzurufen."

Bezirksliga Ost: Kematen-Piberbach/Rohr : St. Valentin - 5:0 (2:0)

  • 87
    Dominik Neudorfer 5:0
  • 83
    Matheo Kerschbaumer 4:0
  • 80
    Rene Gumplmayr 3:0
  • 23
    Ivan Puskaric 2:0
  • 20
    Sebastian Hinterleitner 1:0