In der Bezirksliga Ost hat sich der ATSV Neuzeug am Samstagnachmittag mit 3:0 gegen die Union Mitterkirchen durchgesetzt. Für Trainer Stefan Reifenauer war vor allem das 2:0 der Punkt, an dem die Partie endgültig in die richtige Richtung lief. Seine Mannschaft habe das Spiel schon davor gut im Griff gehabt, sich dann aber auch auf der Anzeigetafel klar belohnt und hinten fast nichts zugelassen.

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Reifenauer machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass er mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr einverstanden war. „Wir waren sehr gut in der Partie“, sagte der Trainer, und genau so stellte sich das Spiel aus seiner Sicht auch dar. Neuzeug war von Beginn an präsent, wirkte konzentriert und brachte die Partie früh auf die eigene Seite. In der 25. Minute fiel das 1:0 durch Luca Käfer. Dieses Tor passte gut zu dem Bild, das Reifenauer zeichnete, weil seine Mannschaft aufmerksam blieb und sich für ihren Auftritt belohnte. Noch wichtiger wurde dann aber die Phase kurz vor der Pause. In der 41. Minute erhöhte Dominik Dora auf 2:0, und dieses Tor war für den Neuzeug-Coach mehr als nur ein weiterer Treffer. „Das 2:0 war ein wichtiger Faktor in unserem Spiel, weil wir dann das Spiel, das wir schon davor unter Kontrolle hatten, auch auf unsere Seite lenken konnten“, erklärte Reifenauer. Mit dem 2:0 ging es auch in die Halbzeit, und damit hatte sich Neuzeug eine klare Grundlage für die zweiten 45 Minuten geschaffen.
Dass Reifenauer das 2:0 so stark hervorhob, lag nicht nur am Zeitpunkt, sondern auch an der Wirkung dieses Treffers. „Das war ein wunderschöner Treffer von Dominik Dora“, sagte er. Für Neuzeug war dieses Tor deshalb so wertvoll, weil es eine ohnehin stabile Leistung noch deutlicher absicherte. Reifenauer hatte das Gefühl, dass seine Mannschaft schon vor dem Seitenwechsel vieles richtig machte, aber mit dem zweiten Treffer wurde die Ausgangslage für die Gastgeber noch klarer. Ab diesem Moment konnte Neuzeug das Spiel so anlegen, wie es dem Trainer vorschwebte. Er sagte, seine Mannschaft habe sich danach stärker auf das Umschaltspiel konzentriert und das auch gut umgesetzt. Gleichzeitig lief die Partie damit noch mehr in jene Richtung, die Neuzeug haben wollte. Die Gäste mussten mehr investieren, während die Hausherren aus einer kontrollierten Position heraus weiterspielen konnten.
Ein wesentlicher Punkt in der Analyse des Trainers war, dass seine Mannschaft die Stärken des Gegners sehr ernst genommen und genau darauf reagiert hatte. Reifenauer sprach über eine „sehr kompakte, kämpferisch starke Truppe“, die über gute Einzelspieler verfüge und vor allem nach Ballgewinnen und Fehlern des Gegners gefährlich werden wolle. Gerade deshalb war er mit der Leistung seiner Elf so zufrieden. „Wir haben unsere Fehler und unser Risiko im Spielaufbau sehr minimiert“, sagte er, und daraus leitete sich für ihn auch ab, warum Mitterkirchen nur sehr wenig vorfand. Neuzeug blieb sauber, konzentriert und ließ hinten kaum etwas zu. Als die Gäste nach der Pause offensiver aufmachten, ergaben sich für die Heimelf die Räume, auf die sie vorbereitet war. In der 61. Minute fiel das 3:0, erneut durch Luca Käfer, und auch diesen Treffer ordnete der Trainer klar ein: „Das 3:0 war ein Konter, den wir sehr gut zu Ende gespielt haben, nachdem Mitterkirchen dann offensiv aufgemacht hat.“ Damit war die Linie des Spiels aus seiner Sicht konsequent fortgesetzt.
Neben den Toren und der kontrollierten Spielanlage hob Reifenauer noch einen anderen Punkt hervor, der für ihn an diesem Nachmittag eine große Rolle spielte. „Der Teamgeist, der Wille zum Sieg und der Kampfgeist waren heute wichtig, gerade bei diesen herbstlichen Bedingungen“, sagte der Trainer. Damit beschrieb er nicht nur die Haltung seiner Mannschaft, sondern auch die Art, wie dieser 3:0-Erfolg zustande kam. Der ATSV Neuzeug spielte konzentriert, blieb in den Zweikämpfen wach und wirkte über weite Strecken als geschlossenes Team. Dass Schiedsrichter Golub laut Reifenauer „eine sehr starke und gute Linie“ hatte, passte für ihn ebenfalls zu einem Nachmittag ohne große Nebengeräusche. In der Tabelle steht Neuzeug nach der zwölften Runde mit 18 Punkten im engen Mittelfeld der Tabelle, während die Union Mitterkirchen bei 16 Zählern hält. Für die Gastgeber war dieser Heimsieg damit nicht nur wegen des klaren Ergebnisses wichtig, sondern auch, weil er mit einer Leistung zustande kam, die der Trainer als „sehr sauber und konzentriert“ beschrieben hat.