In der Bezirksliga Süd hat Union HOVA Adlwang einen wichtigen 4:1-Heimsieg gegen ATSV Zipf eingefahren. Nach einer klaren ersten Hälfte und einer kurzen Drangphase der Gäste nach der Pause brachten frische Kräfte die Entscheidung. Paul Dorfer eröffnete, danach legten Antonio Dramac und Ivan Dramac binnen Minuten nach, ehe Christian Borac spät den Deckel draufsetzte. Co-Trainer Danijel Dramac sprach von einem erlösenden Dreier und hob den klaren Fokus seiner Mannschaft hervor.

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Adlwang erwischte den deutlich besseren Start. Co-Trainer Danijel Dramac beschrieb es so: „Wir waren von Anfang an die dominante Mannschaft. Man hat gemerkt, dass wir heute unter Zugzwang waren.“ Chancen hatten die Hausherren reichlich, „fünf bis sechs Hundertprozentige“ sah Dramac in Durchgang eins – nur das Ergebnis ließ zunächst auf sich warten. In Minute 29 fiel dann das verdiente 1:0 durch Paul Dorfer, zur Pause stand es 1:0. Nach Wiederbeginn kam Zipf für rund eine Viertelstunde besser ins Spiel und drängte auf den Ausgleich. „Sie haben in den ersten 15 Minuten nach der Pause gedrückt“, so Dramac. Die Antwort der Gastgeber folgte über die Bank und die Flügel: In Minute 73 stellte Antonio Dramac auf 2:0, zwei Minuten später erhöhte Ivan Dramac auf 3:0. Zipf meldete sich prompt mit dem 3:1 von Taha Kazemi (76.) zurück, doch Adlwang blieb ruhig und setzte in der Schlussphase den Schlusspunkt: Christian Borac traf in Minute 86 zum 4:1-Endstand. „Wir sind über die Flügel gekommen, die frischen Leute haben das Spiel entschieden“, fasste Dramac den Knackpunkt zusammen.
In der Bewertung ließ der Adlwanger Co-Trainer keinen Zweifel, wie wichtig dieser Abend war. „Heute wäre auch ein Unentschieden zu wenig gewesen. Der Fokus war ganz klar auf Sieg“, sagte Danijel Dramac und ergänzte: „Wir haben uns vor dem Anpfiff eingeschworen und Zipf eigentlich keine Chance gelassen.“ Als Schlüssel nannte er ausdrücklich den Führungstreffer: „Ganz klar das 1:0. Es ist für mein Gefühl relativ spät in der ersten Halbzeit gefallen – und man kennt ja die Fußballweisheit: Wenn du sie vorne nicht machst, kriegst du sie hinten. Diesmal haben wir das Tor zum richtigen Zeitpunkt gemacht.“ Für den Doppelschlag nach der Pause verwies Dramac auf die Joker: „Beim 2:0 ist unser Einwechselspieler in die Tiefe gestartet und hat eiskalt eingeschoben. Beim 3:0 hat derselbe Spieler aufgelegt.“ Und zum letzten Treffer merkte er an: „Der Schlusspunkt ist aus unserer Eckballvariante entstanden.“ Besonders spürbar war für ihn die Erlösung nach dem zweiten Tor: „Nach dem 2:0 waren wir sehr erleichtert, da war uns klar, dass wir das gewinnen.“
Abseits der Tore fand Dramac anerkennende Worte für das Schiedsrichterteam: „Es war eine sehr faire Partie – eine Topleistung der Dreierbesetzung, insbesondere der Schiedsrichterin. Da gibt es nichts zu diskutieren.“ Zum Gegner blieb er klar, aber sachlich: „Zipf war ein guter Gegner. Wir haben heute wie ein Nichtabsteiger gespielt.“ Innerhalb der geschlossenen Mannschaftsleistung hob er einen Namen heraus: Kapitän Lukas Holzinger. „Er war heute sehr konzentriert, hat im Aufbau kaum Fehler gemacht und war ein fixer, guter Bestandteil unseres Spiels.“ In der Tabelle steht Adlwang nach 23 Runden mit 22 Punkten auf Rang 12, Zipf hält als Schlusslicht bei 18 Zählern. Der Ausblick fällt kämpferisch aus: „Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel in Allhaming. Wir fahren mit einer klaren Botschaft hin: Wir wollen den Auswärtssieg holen“, sagt Dramac – und ist überzeugt, dass dieser Dreier der Mannschaft „sehr viel Kraft“ gibt.