In der Bezirksliga Süd trennten sich Union ETM Eberstalzell und SV Bögl Hohenzell 1:1. Die Hausherren gingen früh in Front: Offiziell wurde das 1:0 als Eigentor von Johannes Murauer (5.) gewertet. Hohenzell antwortete durch Stefan Glechner (25.) – aus Sicht der Gastgeber nach einer Standardsituation. Trainer Hristo Veselinov Markov sprach von einer flotten Partie mit viel Tempo, akzeptierte am Ende das Remis, haderte aber mit fehlendem Fokus bei ruhenden Bällen und dem berühmten letzten Pass im Angriffsdrittel.

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Eberstalzell erwischte den besseren Start. Nach einer sauberen Offensivaktion, die der Trainer als „super Angriffsaktion über mehrere Stationen“ beschrieb, fiel das frühe 1:0 – im Ticker als Eigentor von Johannes Murauer notiert. „Wir sind voll verdient in Führung gegangen“, sagte Hristo Veselinov Markov. Die Partie blieb danach intensiv und schnell, beide Teams suchten den Weg nach vorne. Rund 20 Minuten später schlug Hohenzell zurück: Stefan Glechner stellte auf 1:1 (25.). Aus Eberstalzeller Sicht entstand der Ausgleich „genau aus einer Standardsituation“, gegen die man „nicht fokussiert genug“ verteidigte. Zur Pause stand es 1:1, was den offenen Charakter der ersten Hälfte gut beschrieb.
Nach dem Seitenwechsel blieb es beim Schlagabtausch ohne weitere Tore. Markov sah sein Team über weite Strecken im Plan: „Mit dem Ball und gegen den Ball hat vieles gut funktioniert. In den Umschaltsituationen waren wir sehr konzentriert.“ Was fehlte, brachte er klar auf den Punkt: „Der letzte Pass hat heute nicht so gut funktioniert. Ein bisschen Entschlossenheit im letzten Drittel hätte uns gutgetan.“ Aus seiner Sicht lagen die besseren Möglichkeiten eher bei den Hausherren: „Die Chancen waren eher auf unserer Seite. Der Gegner war eigentlich nur über Standards gefährlich, sonst hatten wir ihn gut im Griff.“ Weil die Eberstalzeller ihre Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzten, blieb es bei der Punkteteilung.
Positiv hob der Coach die Linie des Unparteiischen hervor: „Der Schiedsrichter hat seine Linie bis zum Schluss durchgezogen. Es war ein faires Spiel ohne strittige Szenen.“ In der Tabelle liegt Eberstalzell damit weiter im soliden Mittelfeld (7. Platz, 30 Punkte), während Hohenzell als Vierter (42 Punkte) weiter oben steht. Für Markov ist klar, wo in den kommenden Einheiten der Hebel ansetzen muss: „Wir müssen bei defensiven Standards fokussierter sein, dann belohnen wir uns auch für unsere Leistung.“ Gleichzeitig wollte er den Punkt nicht kleinreden: „Das Unentschieden geht voll in Ordnung.“ Auf dieser Basis lässt sich der nächste Schritt angehen.