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„Keiner wollte einen Fehler machen“ – FC Attnang nimmt im Kellerduell gegen Schlierbach gerechtes Unentschieden mit

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FC Attnang
Union Schlierbach

In der Bezirksliga Süd trennten sich der FC Spitz Attnang und die Union SRW Schlierbach in Runde 12 mit 0:0. Viel Risiko wollte in diesem Kellerduell niemand gehen, genau so beschrieb Trainer Benjamin Troppmair die Partie nach dem Schlusspfiff. Seine Mannschaft hielt kämpferisch dagegen, blieb vorne aber zu wenig gefährlich, sodass am Ende ein torloses Remis stand, das der Coach als gerecht einordnete.

Mehrere Spieler bilden eine Mauer

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Spiel, in dem niemand ersten Fehler machen wollte

Troppmair nannte die Partie selbst einen „Abstiegskracher“, und genau diesen Charakter trug das Spiel offenbar über die vollen 90 Minuten. Der Trainer schilderte, dass auf beiden Seiten deutlich zu spüren war, wie viel auf dem Spiel stand. „Keiner wollte einen Fehler machen oder ein Gegentor bekommen“, sagte er. Das erklärt auch, warum sich die Begegnung nur schwer öffnete und über weite Strecken vorsichtig blieb. Bereits zur Pause stand es 0:0, und auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an diesem Bild nichts mehr. Vieles war von Zweikämpfen, Laufarbeit und Absicherung geprägt, während im letzten Drittel auf beiden Seiten die letzte Entschlossenheit fehlte.

Schlierbach etwas gefährlicher, aber ohne entscheidenden Vorteil

Ganz ohne Möglichkeiten verlief das Kellerduell nach Troppmairs Einschätzung dennoch nicht. Vor allem Schlierbach brachte für ihn „vielleicht ein bissl mehr spielerisch auf den Platz“ und war in manchen Momenten auch einen Hauch gefährlicher. Eine klare Überlegenheit leitete der Attnang-Coach daraus aber nicht ab. Auch seine Mannschaft hatte ihre Situationen, um das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen. „Der Gegner hat zwei oder drei Situationen gehabt, wo er ein Tor hätte machen können. Wir haben auch den einen oder anderen Sitzer gehabt“, sagte Troppmair. Dass beide Teams diese Chancen nicht nutzten, passte für ihn zum gesamten Spielverlauf. Deshalb blieb er bei seiner Einordnung, dass das torlose Remis „wirklich gerechtfertigt“ sei.

Attnang war präsent, vor dem Tor aber nicht zwingend genug

Mit der eigenen Mannschaft war der Trainer vor allem in den Grundlagen einverstanden. „Wir waren im Zweikampf und in der Laufbereitschaft gut“, hielt Troppmair fest. Genau das war aus seiner Sicht auch nötig, weil er einen „kampfstarken, zweikampfstarken und lauffreudigen Gegner“ erwartet hatte. Dass diesmal die Null stand, wertete er durchaus positiv. Gleichzeitig benannte er aber auch klar, was zum Sieg fehlte. „Wir waren vielleicht zu wenig gefährlich“, sagte er, und noch deutlicher: „Wir sind in 90 Minuten nicht richtig torgefährlich geworden.“ Dazu passte auch seine nüchterne Analyse der Chancenverwertung, die für einen Heimsieg schlicht nicht gut genug war.

Punkt, den Attnang diesmal gerne mitnimmt

Am Ende blieb damit ein typisches 0:0, das weniger von spielerischer Leichtigkeit als von Anspannung lebte. Für den FC Attnang war es kein Samstagnachmittag, an dem vorne viel gelang, aber einer, an dem die Ordnung hielt und der Gegner ohne Gegentor blieb. Troppmair formulierte es entsprechend nüchtern: „Den Punkt nehmen wir gerne mit.“ Auch mit der Leistung des Unparteiischen war er zufrieden. Schiedsrichter Yilmaz habe „eine sehr souveräne Leistung geboten“, strittige Situationen habe es aus seiner Sicht nicht gegeben. So stand unter diesem Heimspiel kein Spektakel, dafür aber ein sauber erarbeiteter Punkt in einer Partie, in der beide Mannschaften vor allem nichts herschenken wollten.