Bezirksliga West

SPG Utzenaich/Antiesenhofen: Solider Herbst nach Umbruch – Rückrunde bleibt offen

Die SPG Raiffeisen Utzenaich/Antiesenhofen überwintert auf dem zehnten Tabellenplatz der Bezirksliga West. Trainer Harun Sulimani zog eine gemischte Bilanz der Hinrunde, in der ordentliche Leistungen immer wieder von inkonstanten Ergebnissen begleitet wurden. Zudem thematisierte er die derzeit angespannte Personalsituation. Für die anstehende Frühjahrssaison formulierte er das Ziel, mehr Konstanz zu entwickeln, Punkte zu sammeln und sich tabellarisch weiter nach vorne zu orientieren. Dabei setzt er vor allem auf Einsatz, Teamgeist und eine positive Entwicklung.

 

Gute Ansätze trotz Veränderungen


Die SPG konnte im Herbst trotz des Umbruchs im Sommer größtenteils gute Leistungen zeigen. Nicht immer belohnte sich das Team dafür mit Zählbarem, dennoch stehen aktuell 15 Punkte auf dem Konto, was Rang zehn in der Tabelle bedeutet. Die eigenen Erwartungen lagen zwar etwas höher, doch angesichts der personellen Veränderungen ist die bisherige Saison durchaus ansprechend verlaufen. Für die Rückrunde bleibt noch vieles offen.

„Die Hinrunde war insgesamt durchwachsen. Nach dem Umbruch im Sommer war das aber durchaus zu erwarten, schließlich haben wir viele Veränderungen im Kader gehabt und setzen auf eine junge Mannschaft. Man sieht definitiv Potenzial und es ist noch Luft nach oben, aber gleichzeitig haben wir eine solide Basis geschaffen, auf der wir weiter aufbauen können. Die Rückrunde wird sicher nicht einfacher, die Konkurrenz ist stark und jedes Spiel wird hart umkämpft sein. Trotzdem gehen wir optimistisch in die kommenden Wochen, weil wir wissen, was in der Mannschaft steckt und wie sich die Jungs im Training präsentieren. Wenn wir konstant arbeiten und uns weiterentwickeln, können wir unsere Ziele erreichen“, äußerte sich Sulimani.

Kaderumbau soll Stabilität bringen


Im Winter kam es im Kader zu einigen Veränderungen. Mit Julian Mocanu (zu Obernberg/Ort) und Kazim Kiris (zur Union Raab) verließen zwei Spieler den Verein. Auf der Zugangsseite tat sich ebenfalls einiges: Vadedin Ljatifi kam vom USV Neuhofen/I., Mate Bajic vom ATSV Schärding, Nemanja Ilic aus Kroatien sowie Jakob Parolini, der zuvor beim USV Pattigham/Pramet spielte. Mit dem verstärkten Kader möchte das Team gefestigt in die Rückrunde gehen und sich tabellarisch behaupten.

„Die Vorbereitung verlief bislang allerdings ebenfalls etwas durchwachsen. Verletzungen haben uns immer wieder zurückgeworfen, dazu kamen teilweise schwierige Platzverhältnisse, die ein strukturiertes Training nicht immer leicht gemacht haben. Wir werden demnächst ins Trainingslager nach Deutschlandsberg fahren. Dort wollen wir vor allem taktisch noch einmal intensiv arbeiten, Abläufe festigen und als Mannschaft weiter zusammenwachsen. Gerade nach der bislang durchwachsenen Vorbereitung ist es wichtig, dass wir uns fokussiert auf die Rückrunde einstimmen und gemeinsam die nächsten Schritte machen. Auch personell hat sich zuletzt einiges getan. Kazim Kiris wurde leihweise nach Raab abgegeben, damit er dort mehr Spielpraxis sammeln kann. Gleichzeitig konnten wir mehrere Neuzugänge verpflichten, die frischen Schwung bringen und den Konkurrenzkampf im Kader erhöhen soll. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass wir gut aufgestellt in die Frühjahrssaison gehen“, so Sulimani.