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„Es passt einfach rund um das Gefüge“ – SPG Palting/Seeham stoppt Neumarkt/Pötting mit 3:0-Erfolg

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Palting/Seeham
SV Neumarkt/P.

In der Bezirksliga West hat die SPG Palting/Seeham am Sonntagnachmittag den SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting mit 3:0 bezwungen und damit den starken Lauf fortgesetzt. Trainer Peter Sailer sprach von einem verdienten Heimsieg, der vor allem auf Kompaktheit, Zweikampfstärke und mannschaftlicher Geschlossenheit beruhte. Entscheidend war für ihn nicht nur das frühe 1:0, sondern auch, dass seine Elf selbst in der besten Phase des bisherigen Tabellenführers kaum etwas zuließ.

Schuhe mit Tornetz

Image by Med Ahabchane from Pixabay

Frühe Führung bringt Palting/Seeham in die Partie

Von Beginn an entwickelte sich nach Sailers Einschätzung ein gutes Spiel, weil auch die Gäste nach vorn spielten. Gleichzeitig sah der Trainer einen Nachteil bei Neumarkt, weil Offensivspieler Artem Atamas nur auf der Bank saß. Die Hausherren übernahmen dann aber rasch das Kommando und gingen schon in der 8. Minute in Führung. Nach einem Eckball wurde zu kurz geklärt, der erste Abschluss konnte nur abgewehrt werden, Stefan Aigner reagierte am schnellsten und staubte zum 1:0 ab. Damit war die Partie aber noch keineswegs beruhigt. Sailer sprach von einem offenen Spiel, betonte aber auch, dass die besseren Möglichkeiten auf Seiten seiner Mannschaft lagen. Während Neumarkt laut dem Palting-Coach nur einmal nach einem Ballverlust im Mittelfeld gefährlich zum Abschluss kam, ließ die Heimelf das zweite Tor zunächst noch liegen. Amir Hadzic vergab allein vor dem Tormann, dazu kam Stefan Aigner nach einem Eckball aus kurzer Distanz per Kopf nicht zum 2:0. So blieb es zur Pause bei einer knappen, aus Sailers Sicht aber verdienten Führung.


Nach zehn schwierigen Minuten zieht Heimelf davon

Nach dem Seitenwechsel musste Palting/Seeham zunächst eine Phase überstehen, in der Neumarkt mehr vom Spiel hatte. Genau diese Minuten sprach Sailer auch offen an: „Vielleicht die zehn, 15 Minuten nach der Pause, da brauchten wir etwas zu lange, um wieder ins Spiel zu finden.“ Wichtig war für ihn aber, dass diese Druckphase ohne echte Folgen blieb. „Wir ließen auch in dieser Drangperiode keine wirkliche Torchance zu“, stellte der Trainer klar. Danach fanden die Gastgeber wieder in ihren Rhythmus, übernahmen erneut die Kontrolle und legten in der 68. Minute nach. Sailer hob dabei die linke Seite besonders hervor: Über Nikolaus Spenger und Mathias Marekovic wurde sauber kombiniert, den Stanglpass musste Balint Czako nur noch über die Linie drücken. Spätestens mit diesem 2:0 war das Spiel nach Ansicht des Trainers entschieden, weil die Gäste nicht mehr zusetzen konnten. In der 76. Minute machte Czako mit einem Elfmeter alles klar. Dem Strafstoß war laut Sailer ein Foul des Neumarkter Tormanns am späteren Schützen vorausgegangen. Aus dem engen Spiel war damit ein klarer Heimerfolg geworden.

„Wir sind kompakt“ – Coach Sailer findet diesmal kaum etwas zu kritisieren

Der Trainer erklärte den Sieg weniger mit Einzelaktionen als mit der Verfassung seiner Mannschaft. „Es passt einfach. Wir sind kompakt, wir sind im Mittelfeld irrsinnig zweikampfstark, sind laufstark und machen auch die Tore“, sagte Sailer. Besonders viel Gewicht legte er auf die Stabilität seiner Elf, die erneut ohne Gegentor blieb. Dazu kam für ihn ein weiterer Punkt, der in dieser Phase nicht zu unterschätzen ist: „Wir konnten wieder mit derselben Startelf beginnen und das zeigt einfach, dass wir momentan wirklich in einer sehr guten Verfassung sind.“ Selbst für einen Trainer, der nach eigenem Bekunden sonst gern „ein Haar in der Suppe“ findet, war diesmal kaum Angriffsfläche da. „Wir waren spielerisch gut, wir waren kämpferisch gut, wir sind hinten kompakt gestanden, haben fast nichts zugelassen und vorne drei Tore gemacht“, fasste er zusammen. Auch den Gegner ordnete Sailer respektvoll ein. Der SV Neumarkt sei eine starke und robuste Mannschaft, seine Elf habe deren Schlüsselspieler aber gut aus dem Spiel genommen. Dass die Partie trotz starken Regens fair blieb, passte für ihn ins Bild: „Es war ein absolut faires Spiel von zwei guten Bezirksligamannschaften mit einem souveränen Schiedsrichter Bischof.“ Mit dem 3:0 bleibt Palting/Seeham nach elf Runden ganz vorne dabei und untermauert den Eindruck, den Sailer nach dem Schlusspfiff auf einen einfachen Nenner brachte: „Es passt einfach momentan rund um das Gefüge.“

Bezirksliga West: Palting : Neumarkt/P - 3:0 (1:0)

  • 76
    Balint Czako 3:0
  • 68
    Balint Czako 2:0
  • 8
    Stefan Aigner 1:0