In einem vorgezogenen Spiel der 11. Runde der Frauenklasse Süd/West empfingen heute die „Liga-Neulinge“ den Tabellenführer:
Frauenklasse OÖ Süd/West:
Niederthalheim 1b-- Gmunden 2:5 (0:3) Tore: Mona Marie Mendes, Rozafa Rexhepi; Nina Grieshofer (4), Anna Katharina Stockinger.
Cheftrainer Jürgen Wabitsch (SV Gmundner Milch): „Wir trafen heute auf sehr starke und spielfreudige Gegnerinnen, und es bewahrheitete sich wieder, gegen „spielende“ Teams finden wir leichter zu unserer guten Form. Das hochkarätige Spiel wurde von beiden Seiten sehr gut geführt, es gab schöne Spielzüge und sehenswerte Kombinationen. Nach der Pause holte ASV Niederthalheim 1 b binnen weniger Minuten auf 2:3 auf und ich bin mir nicht sicher, wie das Spiel bei 3:3 weiter verlaufen wäre. Aber wir haben aus unseren Fehlern gelernt, meine Spielerinnen haben im Gegensatz zum letzten Sonntag diszipliniert und sehr effektiv agiert, ausgezeichnet gespielt, a l l e haben sich ein Pauschallob verdient. Ich meine, auch das Team hat sich heute zu recht gewonnen, nachdem es ein anderes Gesicht als in der 1. Frühjahrsrunde gezeigt hat".
Sein Pendant, Christoph HANS (ASV Niederthalheim 1b): „Wir haben über weite Strecken sehr gut gespielt und stark dagegengehalten. In den ersten 20 Minuten waren wir klar überlegen, konnten unsere Chancen jedoch leider nicht in Tore ummünzen. Danach kam der Gegner besser ins Spiel und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Das 1:0 für die Gäste entstand aus einer- aus unserer Sicht-strittigen Situation, da zuvor ein Foul an unserer Spielerin nicht geahndet wurde und das Spiel weiterlief. Bereits in der ersten Halbzeit gab es eine weitere strittige Szene: Ein Foul unserer Torfrau wurde mit Gelb geahndet, den daraus resultierenden Elfmeter konnte sie jedoch stark parieren!
Teilweise war es ein sehr gutes Spiel „auf Augenhöhe“ und insgesamt auch ein schönes, intensives Spiel zum Anschauen. In der zweiten Halbzeit konnten wir durch die Anschlusstreffer von Rozafa Rexhepi und Mona Mendes das Spiel wieder kurzzeitig in unsere Richtung ziehen und neuen Schwung aufnehmen. Ein gut verwerteter Freistoß des Gegners zum 4:2 brachte uns jedoch wieder ins Hintertreffen. Das 5:2 sorgte dann schließlich für die Vorentscheidung.
Alles in allem war es von beiden Teams ein solides Spiel Für uns wäre definitiv mehr drin gewesen – das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wider. Jetzt gilt der Fokus dem nächsten Spiel, mit dem Wissen, dass noch mehr in uns steckt!“
Helmut Pichler