Frauen in OÖ

TRAINERWECHSEL bei der SPG Hellmonsödt/U. Altenberg: Thomas HAMMER übernimmt nach der MHL jetzt die Kampfmannschaft!

Mit dem langjährigen Nachwuchs-Leiter und- Trainer führte das LIGAPORTAL folgendes Interview:

Ligaportal: Herr Hammer, Sie haben als Headcoach bei der SPG übernommen, über Ersuchen Ihrer Tochter Mavie, einer Teamstütze?

Thomas Hammer (SPG Hellmonsödt/Altenberg): „Nein. Es ist vielmehr so, dass unser Verein nach zwei eher schwierigen Jahren (unter anderem mit dem Abstieg aus der Landesliga im Vorjahr) wieder eine interne Trainerlösung angestrebt hat. Die Verantwortlichen sind deshalb an mich mit dem Wunsch herangetreten, diese Funktion zu übernehmen“.

Als „Insider“ werden Sie sicherlich schon genau Bescheid über das Team wissen, oder irre ich da?

„Tatsächlich ist es so, dass ich die Strukturen im Hellmonsödter Fußball ganz gut kenne, speziell auch den Mädchen- und Frauenbereich. Ich war bis vor kurzem Nachwuchsleiter und auch lange Jahre Nachwuchstrainer (zuletzt bis Sommer in der U15). Einige der Spielerinnen durfte ich jahrelang im Nachwuchs begleiten, ich war zum Beispiel auch Trainer der MHL-Mannschaft in der Saison 2023/24".

Stellt das Coaching der eigenen Tochter für Sie eine Herausforderung dar?

I“ch bin sehr froh, dass ich die Begeisterung für den Fußball an meine Tochter weitergeben konnte. Ich war über die Jahre im Nachwuchs immer wieder einmal ihr Trainer, das hat bis jetzt ohne größere Probleme funktioniert“.

Wer unterstützt Sie bei der Erledigung der Trainer-Agenden?

„Als Co-Trainer unterstützt mich Jürgen Hainzl aus Altenberg. Von Hellmonsödter Seite kommen noch Martin Weisl als Individualtrainer und unser langjähriger Torfrautrainer Christian Kaineder dazu. Die Zusammenarbeit funktioniert bislang ausgezeichnet“.

Wann war Trainingsbeginn, wie oft wird trainiert?

„Wir trainieren seit 1. Juli jeweils zwei- bis dreimal die Woche“.

Wie groß ist der Kader, hat die neue Spielgemeinschaft mit Altenberg zu einer „zahlenmäßigen Erholung“ Ihres Aufgebotes geführt?

„Die erste Aufstockung ist schon im Winter passiert. Seitdem haben wir vier zusätzliche junge Altenberger Spielerinnen im Kader. Mit Elisabeth Schinnerl gibt es eine weitere Spielerin aus Altenberg, die schon längere Zeit bei uns spielt. Union Altenberg ist dann im Frühjahr auf uns zugekommen mit dem Wunsch nach intensiverer Zusammenarbeit. Wir freuen uns darüber sehr und stellen jetzt zusätzlich zur SPG bei den Erwachsenen eine gemeinsame U14-Mädchenmannschaft, die in der U12-Meisterschaft spielt.

Darüber hinaus haben wir noch drei 14-jährige Spielerinnen aus Reichenau als Kooperationsspielerinnen im Training, die auch in der U15 unseres Nachbarvereins spielen. Der Kader ist mit über 20 Spielerinnen insgesamt groß genug“.

Werden Sie vor dem ersten „Pflichtspiel“ noch Testspiele absolvieren, wenn ja, gegen wen?

„Wir hatten vergangene Woche schon ein sehr aufschlussreiches Match daheim gegen Graz-Liebenau aus der steirischen Frauen-Landesliga (Ergebnis 0:4) und testen dann noch am Samstag, 15. August, gegen die SPG Eberstalzell/Pettenbach/Ried-Tr.“

In der 1. Runde des Voest-Alpine-Ladies-Cups treffen Sie mit Ihrem Team daheim auf die SPG Nebelberg / Oepping / Peilstein, mit welchen Ambitionen?

„Das Cupspiel gegen Nebelberg/Oepping/Peilstein sehen wir aufgrund des Klassenunterschiedes als zusätzlichen Test“!

Meisterschaftsauftakt ist 1 Woche später gegen die FC McDonald’s Perg Ladies, ist das schon ein echter „Gradmesser“ für die Spielstärke Ihrer Mädels?

„Zum Meisterschaftauftakt daheim gegen die FC Perg Ladies wird es hoffentlich enger, wir sind aber auch in diesem Spiel klarer Außenseiter“.

Was sind Ihre Erwartungen für die neue Saison in der Frauenklasse?

„Es geht jetzt in erster Linie darum, die Trainingsbeteiligung zu erhöhen und die Mannschaft in vielen Bereichen weiterzuentwickeln. Zumindest Ersteres haben wir trotz Urlaubszeit in den ersten Wochen schon erreicht. Wir spielen nach wie vor mit einer extrem jungen Mannschaft und möchten die Erwartungen bewusst niedrig halten. Deshalb wird auch (vorerst) kein Saisonziel ausgegeben“.

Herzlichen Dank für Ihre glasklare Schilderung der aktuellen Situation; ich wünsche Ihnen, dass Ihre starken Bemühungen von dementsprechendem Erfolg gekrönt werden!

Helmut Pichler