Nach den Rängen 4 und 3 in der Frauenklasse Nord/Ost startet das Team von Judith Riederer in 1 Woche in der „Parallel-Frauenklasse“; das Ligaportal erkundigte sich bei der Cheftrainerin nach ihrem Saison-Ausblick:
Ligaportal: „Judith, Ihr lernt jetzt auch das Hausruck- und Innviertel kennen, entspricht die neue Liga Euren Vorstellungen?
Judith Riederer: „Ehrlich gesagt, kenne ich die meisten Mannschaften in diese Liga nicht. Ich bin aber überzeugt, dass wir auch hier spannende und gute Partien erleben werden“.
Umfragen bei Euren Ligakonkurrenten haben ergeben, dass Ihr dort mit großer Neugier und großem Respekt empfangen werdet?
„Ja, ich bin auch schon sehr gespannt auf die Begegnungen und freue mich darauf; Respekt habe ich vor allen Mannschaften, egal, in welcher Gruppe gespielt wird“.
Wann habt Ihr mit den Vorbereitungen für die Herbstmeisterschaft begonnen?
„Am 13. Juli war bei uns Trainingsstart für das A- Team und die 1b!“
War es schwierig, in der Urlaubs- und Ferienzeit genügend Teilnehmerinnen für eine gedeihliche Aufbauarbeit zu finden?
„Klar ist in der Urlaubszeit die Trainingsbeteiligung nicht so wie gewohnt, da wir jedoch 2 Mannschaften haben, war die Aufbauzeit trotzdem gut zu gestalten“.
Gemeinsam mit Chiara Borgards bildest Du nach dem Datenservice des OÖFV das Trainerteam, wie teilt Ihr Euch die Aufgaben auf?
„Chiara spielt noch aktiv in der A-Mannschaft und macht jetzt die Trainerausbildung, im Zuge dieser Ausbildung wird sie ein paar Trainingseinheiten übernehmen. Meine Co-Trainerin ist nach wie vor Doris Hofmann“.
Gibt es gravierende Änderungen in Eurem Kader?
„Da wir gleichzeitig die Reserve- und Nachwuchsmannschaft sind, steigen Spielerinnen, die sich sehr gut entwickelt haben, zur A Mannschaft auf, und sehr junge Spielerinnen kommen wieder dazu. Gravierende Veränderung gab es heuer jedoch nicht“.
Mir fällt auf, dass der Kader Eures A- Teams mit 27 Aktiven (laut Datensystem ) sehr umfangreich ist, habt Ihr dann in der 1 b auch ein „Überangebot“?
„Wir haben einige junge Spielerinnen, die von den Burschen-Mannschaften nachgerückt sind, von einem „Überangebot“ kann man aber nicht sprechen“.
Im 1. Test habt Ihr beim Landesliga-Spitzenteam USV St. Oswald ein starkes 2:2 geholt, wie ist es Euch bei der SPG Eidenberg/Gramastetten- Lichtenberg ergangen?
"Es war aus meiner Sicht ein sehr gutes Testspiel, beide Mannschaften haben sehr gut abgeliefert. Phasenweise haben wir starken Druck ausgeübt und gute Torchancen herausgespielt, die jedoch die hervorragende Torfrau von Eidenberg großartig zunichte gemacht hat. Nach einem Freistoß hat Alyssa Söser für uns per Kopf den 1:0 -Sieg fixiert, ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden“.
Meisterschafts-Auftakt ist für Euch daheim am Samstag, 29. August um 18.00 Uhr gegen die SPV Kematen - Piberbach / Rohr 1b, gleich ein „Schlagerspiel“?
„Ganz bestimmt, Kematen -Piberbach ist eine sehr starke Mannschaft, die wir aus der anderen Liga kennen. In der letzten Saison konnten wir beiden Begegnungen gewinnen, 3:1 und 2:0“.
Welche Ziele setzt Du Dir mit Deinen Trainer-Kolleginnen für 2026/27?
„Unsere Ziele haben sich zur letzten Saison nicht verändert: an erster Stelle steht die Entwicklung der Spielerinnen in allen Belangen und dass sich die eine oder andere Spielerin in der A-Mannschaft etabliert. In der Tabelle haben wir kein erklärtes Ziel, wir möchte so viele Spiele wie möglich gewinnen, und an den verlorenen Spielen wachsen“.
Ich bedanke mich herzlich für Dein wie immer klares Statement und wünsche Euch, dass der „Spagat“ zwischen sehr guter Platzierung des Teams und Forcierung der Einzelspielerinnen bestmöglich gelingt!
Helmut Pichler