Im ersten Spiel des Viertelfinales gastieren die Linzer Athletikerinnen am kommenden Wochenende in der Kärntner Landeshauptstadt:
ÖFB Frauen Cup, 3. Runde:
Samstag, 14. Februar, 14.00 Uhr, Karawankenblick-Stadion Klagenfurt
SG SK Austria Klagenfurt—LASK
In den bisherigen Vergleichen in der 2. Frauen-Bundesliga setzten sich die Linzerinnen gegen die Vorgängerinnen der Klagenfurterinnen, die Carinthians LIWOdruck Hornets, mit 1:0 und 5:0 durch, im Herbst 2024 gewann der LASK in der 1. Runde des ÖFB-Frauencups mit 2:0 durchsetzen, kassierte also noch keinen einzigen Gegentreffer.
Heimstarker „Mittelständler“ in der 2. Bundesliga
In der Herbstsaison eroberte die Heimelf 20 Punkte, liegt damit auf Rang 4, somit im gesicherten Mittelfeld und gab sich z.B. dem Vizeherbstmeister SK Rapid daheim nur knapp mit 0:1 geschlagen, dem USV Neulengbach fügten sie im ÖFB- Pokal eine 2:1-Niederlage zu und unterstrichen auch hier ihre aktuelle Power auf eigener Anlage.
LASK mit erfolgreichen Probespielen
3:0 gegen Wacker Innsbruck, 1:0 gegen die SG MALEREI GLANZER Geretsberg / Bürmoos, 1:1 gegen ETO Györ und 2:1 gegen Viktoria Pilsen, so bereitete sich die Elf von Cheftrainer Markus Eitl auf das Frühjahr vor, ehe gegen den Zweitliga-Vize-Herbstmeister SK Rapid erst ein Penalty in der Schlussphase den Wienerinnen den 1:0-Erfolg im Porbegalopp bescherte.
Größere Routine sollte den Ausschlag für die Gäste geben
Die Chance, erstmals in das Halbfinale aufzusteigen, werden die Schwarz-weißen sicher nützen wollen, allerdings ist mit großem Widerstand der Gastgeberinnen zu rechnen, die einem weiteren ADMIRAL-Frauen-Bundesligisten gerne das Nachsehen geben möchten.
LASK- Cheftrainer Markus Eitl:
„Die Wintervorbereitung war zufriedenstellend und die neuen Spielerinnen haben sich gut im Team eingefunden. Die Stimmung und der Spirit innerhalb der Mannschaft sind super. Wenn wir in den kommenden Spielen und besonders am Samstag die Klarheit in unserem Spiel auf den Platz bringen, blicke ich zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben.“
Verstärkungen in der Organisation und im Kader des ADMIRAL-Bundesliga-Teams:
Neuer sportlicher Leiter und neuer Headcoach bei der LASK-AKA
Miklos Fejes folgt Jürgen Tröscher als sportlicher Leiter der Frauen nach, Daniel Weiss fungiert als administrativer Leiter.
Fejes war bisher in verschiedensten Leistungsausbildungszentren tätig und wirkte auch als Trainer in den Nachwuchsabteilungen des LASK, SV Ried, FC Blau-Weiß Linz und zuletzt FC Hertha Wels.
Peter Hernegger, bisher „Individualtrainer“, übernimmt auf der Kommandobrücke des Future-League-Teams des Lask.
Zugänge:
Die 18-jährige Mittelfeldspielerin Greta Banfi kommt vom SKN St. Pölten und übersiedelt zu den Linzer Athletikerinnen.
Nach ihrem Wechsel zum SKN St. Pölten wurde sie umgehend an den USV Neulengbach verliehen, ehe sie zwei Jahre später wieder in die niederösterreichische Landeshauptstadt zurückkehrte. In der angebrochenen Saison kam sie primär in der Future League zum Einsatz. Banfi, die auch für ungarische Nachwuchsnationalteams im Einsatz war, wird den schwarz-weißen Dress mit der Rückennummer „9“ überstreifen.
Neuzugang bleibt „Schwarz-Weiß“ treu!
Winterneuzugang Nummer zwei ist beim ADMIRAL-Bundesligisten ebenfalls unter Dach und Fach. Mit Evelina Kos kommt eine 29-jährige slowenische Innenverteidigerin vom ZNK Mura in die Stahlstadt. Kos bringt Champions-League- und Nationalteamerfahrung mit.
Mit 30 Spielen für Sloweniens A-National-Team verfügt die robuste Defensivkraft und neue Nummer „6“ über große Routine und Zweikampfstärke.
Ihre Karriere führte sie über Olympia Laibach 2023/24 auch zum slowenischen Spitzenteam ZKN Mura, dessen Vereinsfarben: "Schwarz-Weiß" sind!
Helmut Pichler