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GELINGT 5 „Oberösterreicherinnen“ ein ähnliches „Kunststück“ wie Schneiderbauer, Aistleitner und Sisic?

Nach den Osterfeiertagen nimmt die ÖFB-U 19-Auswahl einen neuen Anlauf zur Teilnahme an einer EM-Endrunde:

2. EM- Qualifikationsrunde in Schottland

Um an der EM-Endrunde in Bosnien und Herzegowina (27. Juni bis 10. Juli) teilnehmen zu können, müssten sich die Österreicherinnen am 10. April gegen die Gastgeberinnen, am 13.4. gegen Norwegen und am 16. April gegen Nordmazedonien als schließlich als Gruppensieger durchsetzen.

Bisher schon Spiele „auf Augenhöhe“!

Im Oktober 2021 konnte die ÖFB-Auswahl in der EM-Quali dank des „Gold-Tores“ von Julia Magerl (jetzt RB Leipzig) mit 1:0 (0:0) gewinnen, Norwegen erwies sich in Wels im Mai 2022 mit 1:0 nach torlosem Pausenstand als knapp stärker, gegen Nordmazedonien erzielten im Oktober 2017 die Innviertlerin Jana Scharnböck und Melanie Brunnthaler die Treffer zum 2:0 (0:0- Sieg der ÖFB-Auswahl.

„Quintett“ aus Oberösterreich fix, 5 noch in der „Warteschleife“

ÖFB- U 19-Teamchef Dr. Markus Hackl hat in den 21-er Kader auch 5 Spielerinnen einberufen, die entweder bei den oberösterreichischen Bundesligisten engagiert sind oder aus unserem Bundesland stammen:

Ella HERBST, Anika HOFSCHWEIGER, Sophie HOKE (alle FC Blau Weiß Linz/Kleinmünchen), Sarah TRINKL (LASK) und die gebürtige Innviertlerin Emira MAKALIC (derzeit USV Neulengbach.

Auf Abruf:

Carina APFELTHALER, Jana INNERHOFER, Lea NIMMRICHTER. Mavie SCHWEITZER (alle FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen),Florentina WAGNER (LASK).

„Mission Endrunde“ startet am Ostermontag

Ab 6. April wird sich die ÖFB-Auswahl am ÖFB -Campus vorbereiten und am Mittwoch, 8.4. nach Glasgow fliegen, mit welchen Aussichten? Teamchef Markus Hackl erwartet bei der Qualifikationsrunde im Nordosten von Glasgow insbesondere gegen die Gastgeberinnen sowie gegen Norwegen Duelle auf Augenhöhe: „Wir sind in eine Gruppe gelost worden, in der drei Teams um den Aufstieg mitspielen können. Für uns bedeutet es, dass wir in den ersten beiden Duellen gegen Schottland und Norwegen schon richtig gute Leistungen bringen müssen, um eine Chance auf das EM-Ticket zu bekommen".

2023 gelang sogar der Sprung zur Weltmeisterschaft

Im April 2023 hatte die Oberösterreicherin Isabel Aistleitner mit dem zwischenzeitlichen 2:0 beim 2:1 (0:0)- Erfolg gegen Gastgeber Italien die Weichen für die EM-Endrunde gestellt, wo aber nach einem 0:6 gegen Deutschland, 1:0 gegen die Niederlande (Tor: Valentina Mädl) und einem 3:3 gegen Belgien Gruppenrang 3 -vorerst- nicht für die WM-Qualifikation reichte.

Neuerung spielte aber der Elf von Hannes Spilka in die Karten

Erstmals wurde von der FIFA für die U 20-WM 2024 auch für die beiden Gruppendritten ein Qualifikationsspiel angesetzt, in Salou (Spanien) konnte sich die Elf des damaligen Teamchefs mit 6:0 (4:0) gegen Island durchsetzen und sich das Ticket für die Titelkämpfe in Südamerika  im September 2024 sichern. In diesem denkwürdigen Match spielte Österreich mit: Mariella El Sherif - Theresa D’Angelo, Lainie Fuchs, Julia Keutz, Isabell Schneiderbauer, Laura Spinn - Anna Holl, Nicole Ojukwu - Isabel Aistleitner, Linda Natter und Almedina Šišić.

Leider zog sich dann Isabel Aistleitner einen Kreuzbandriss zu, sodass das Duo: Isabell Schneiderbauer-Almedina Sisic Oberösterreich beim erstmaligen Antreten einer österreichischen Frauen-Auswahl bei einer Weltmeisterschaft vertrat.

Erst im Achtelfinale out!

In Kolumbien trat die ÖFB-Auswahl mit folgendem Kader an: Tor: Mariella El Sherif (Carl Zeiss Jena/GER), Larissa Rusek (Neulengbach), Christina Schönwetter (Vienna).

Abwehr: Florentina Satra (Austria Wien), Sarah Gutmann (Vienna), Isabell Schneiderbauer (Vienna), Jovana Cavic (Vienna), Tatjana Weiss (Neulengbach), Chiara D’Angelo (St. Pölten), Nadine Seidl (Vienna), Laura Spinn (Bergheim)

Mittelfeld: Anna Holl (Neulengbach), Emilia Purtscher (Altach), Nicole Ojukwu (Freiburg/GER), Magdalena Rukavina (Vienna), Greta Spinn (Bergheim), Valentina Illinger (Bergheim), Julia Keutz (Sturm Graz), Hannah Fankhauser (Vienna), Anna Wirnsberger (Sturm Graz)

Angriff: Valentina Mädl (St. Pölten), Alisa Ziletkina (Austria Wien), Almedina Sisic (BW Linz/Kleinmünchen)

Das Team von Dr. Markus Hackl verblüffte mit einem 2:1 gegen Ghana, 3:1 gegen Neuseeland und stieg nach einem 0:2 gegen Titelanwärter Japan in die Runde der besten 16 auf. Dort unterlagen die WM-„Neulinge“ dem übermächtigen späteren Weltmeister Nordkorea erst nach tapferer Gegenwehr mit 2:5.

Helmut Pichler

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