Landesliga Ost

OÖ-Liga-Rückkehr, Neuzugänge & Sieg im Topspiel – ASK St. Valentins Meistercoach Mario Jaksch im Interview!

Nachdem der USV St. Ulrich in der Vorwoche im Derby einen an diesem Tag desolaten SV Garsten abfertigte, stand fest, was sich schon seit längerer Zeit abgezeichnet hatte: Der ASK St. Valentin kehrt nach einer herausragenden Saison als Meister der Landesliga Ost in Oberösterreichs höchste Spielklasse zurück. Am gestrigen Freitagabend gab es dann vor der Krönung das Duell mit dem SVG auf eigener Anlage, in dem man den 22. Sieg in dieser Saison einfahren konnte. Ligaportal sprach im Anschluss mit Meistercoach Mario Jaksch.

Ligaportal: Gratuliere euch zum Meistertitel und zur Rückkehr in die OÖ-Liga. Wie lautet dein Fazit zum gestrigen Topspiel?

Jaksch: „Die Brisanz hat natürlich gefehlt, da das Meisterrennen schon entschieden ist. Wir wussten aber, dass die Garstner mit Wut im Bauch kommen, da wir ja bei ihnen am Platz gefeiert haben und es bei ihnen noch um den zweiten Platz geht. Sie wollten unbedingt gewinnen und so sind sie auch aufgetreten. Zudem war bei uns unter der Woche beim Training schon die Luft ein wenig raus. Ich kenne meine Mannschaft aber und habe gewusst, dass wir beim Match den Schalter umlegen können und mit vollem Ernst bei der Sache sein werden. Wir haben dann hochverdient zur Pause mit 3:1 geführt, hätten auch weit höher führen können. Danach haben wir das Spiel auch kontrolliert, auch wenn es nochmal knapp wurde. Wir haben dann durchgewechselt und Garsten konnte spät das 3:2 machen, so war es ein wenig eng. In Summe geht der Sieg aber in Ordnung. Riesen Kompliment an meine Mannschaft.“

Ligaportal: Stichwort Meistertitel, was hat euch in dieser Saison ausgezeichnet?  

Jaksch: „Wir haben uns im Sommer relativ schnell gefunden. Für den Verein war das ein kompletter Umbruch, mit einem neuen Trainer, Sportlichen Leiter und mit zehn neuen Spielern. Nach einem Abstieg weiß man nie, was einen genau erwartet. Der Start war dann holprig, wir sind gegen eine 1. Klasse-Mannschaft im Cup ausgeschieden, haben dann gegen Vorwärts mit 0:5 verloren und gar keine Chance gehabt. Dann verlierst du auch noch zum Auftakt gegen Donau. In der Phase sind wir aber trotzdem alle ruhig geblieben und haben gut gearbeitet, all diese Sachen haben uns nur noch enger zusammengeschweißt. Folglich ist eh schnell alles ins Laufen gekommen, nach Runde fünf waren wir dann schon Tabellenführer und ab Runde acht durchgehend. Was mich auch besonders stolz macht, ist, dass wir gegen jeden Gegner von Platz acht abwärts beide Spiele gewonnen haben. Wir haben nur gegen Hörsching im Herbst 0:0 gespielt, ansonsten alle vermeintlichen „Pflichtaufgaben“ erfüllt. So wirst du dann Meister.“

Ligaportal: Zuletzt noch ein kurzer Ausblick in die Zukunft. Wie sieht es bei euch mit der Kaderplanung aus? Gibt es schon fixe Neuzugänge? Bleibt vom bestehenden Kader jeder an Board?

Jaksch: „Wir haben schon fünf Neuzugänge fixiert: Dudakovic und Celic von Dietach, Leon Ilic von Bad Leonfelden, Gentian Latifi von Oedt und Noah Brandstätter von Donau Linz. Das sind super Verstärkungen. Brandstätter ist ein junger Spieler mit viel Potenzial, die anderen haben alle OÖ- oder Regionalliga Erfahrung. Es war uns wichtig, dass wir Spieler holen, die uns sofort weiterhelfen. Der Älteste der Neuzugänge ist 2000er, wir verjüngen uns so auch und steigern uns denke ich auch von der Qualität her – das ist auch nötig, weil die Liga schon stärker ist als die Landesliga. Da werden die kleinen Fehler noch eher bestraft.“